Kati Wilhelm im "Riverboat": Das Hobby ihrer Tochter bereitete ihr Angst!

Leipzig - Ex-Profisportlerin Kati Wilhelm (43) hat seit ihrem Karriere-Ende viel erlebt, neben ihrer Familie ihr eigenes Biathleten-Camp aufgebaut. Im "MDR-Riverboat" rührte sie jetzt die Werbetrommel zugunsten der großen Spendengala von José Carreras (73). Und ganz nebenbei erzählte sie auch, dass sie vom Hobby ihrer Tochter anfangs so gar nicht begeistert war.

Kati Wilhelm, hier bei der Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes, war am Freitag zu Gast im MDR-Riverboat.
Kati Wilhelm, hier bei der Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes, war am Freitag zu Gast im MDR-Riverboat.  © Guido Kirchner/dpa

Am 12. Dezember sitzt Kati Wilhelm am Spendentelefon der Carreras-Gala. Zum 25. Mal wird Geld in Sachen Leukämie gesammelt. "Es ist in der Form das erste Mal für mich", sagte Wilhelm. "Als die Anfrage kam, ob ich mich auch mal ans Telefon setzen würde, habe ich sofort 'Ja!' gesagt."

Auf die Frage, warum sie nach dem Ende ihrer eigenen Biathlon-Karriere nicht Trainerin geworden ist, hat die 43-Jährige ebenfalls eine ganz klare Antwort: "Weil ich lieber Zuhause sein und nicht mehr so viel herumfahren wollte", sagte sie in der Talkrunde.

"Ich habe dafür das 'Kati-Wilhelm-Camp' in Oberhof gegründet, um auch meine Erfahrungen weiterzugeben. Da lade ich junge Biathleten ein, wir machen zusammen Langlauftraining und Schießtraining."

Und klar, ihre Entscheidung gegen eine zweite Sport-Karriere als Trainerin war auch eine Entscheidung für die eigene Familie. Töchterchen Lotta hat ihre Mama mit der Wahl ihres Hobbys ziemlich überrascht. "Es war eher zufällig, muss ich sagen", erinnert sich Wilhelm. Denn: Ihre Kleine liebt das Skispringen! "Es war im Kindergarten und der Trainer war sehr engagiert und hat die Kinder zum Schnuppertraining eingeladen. Wir sind dann hin und der Trainer sagte mir: 'Pass auf, die springt mal groß die Schanze runter.'"

Das machte Kati Wilhelm dann doch ein bisschen Angst. "Ich sagte zu ihm: ‚Das kannst du vergessen, mein Kind wird ganz bestimmt kein Skispringer.‘ Nun, und dann wollte sie es selber. Ich habe auf der Zehnerschanze hinter ihr gesessen auf dem Balken und dachte: 'Oh mein Gott. Wie hoch.' Sie springt jetzt schon sechseinhalb Meter weit."

Übrigens: Kati Wilhelm und andere Promis erwarten am 12. Dezember ab 20.15 Uhr jede Menge Spendenanrufe unter der Nummer 01802400100 (Kosten a.d. dt. Festnetz: 6 Cent/Anruf, Mobilfunk und Ausland abweichend).

Gegenüber den Moderatoren Kim Fisher (50) und Jörg Kachelmann (61) sprach sie unter anderem über die Spendengala von Jose Carreras, das Hobby ihrer Tochter sowie ihr Entscheidung, keine Trainerin zu werden.
Gegenüber den Moderatoren Kim Fisher (50) und Jörg Kachelmann (61) sprach sie unter anderem über die Spendengala von Jose Carreras, das Hobby ihrer Tochter sowie ihr Entscheidung, keine Trainerin zu werden.  © Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

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