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Medien und ihr Einfluss im 21. Jahrhundert

Welchen Einfluss haben die Massenmedien heute im 21. Jahrhundert? Mehr im ARTIKEL.

Deutschland - Seit Anbeginn der Moderne sind sie für die menschliche Zivilisation im Westen kaum noch wegzudenken: Die Massenmedien. Doch welche Entwicklungen gibt es seitdem? Wie haben sich etwa die Print-Medien, das Fernsehen, die sozialen Medien oder Videokanäle wie YouTube über die Jahre seit ihrer Entstehung entwickelt?

Unter welchen Bedingungen konnten sie überhaupt ihre durchschlagende Kraft entwickeln? Dieser Artikel versucht Licht ins Dunkel zu bringen und die Hintergründe zu beleuchten sowie etwas mehr Bewusstsein für Medien zu schaffen, die in unserer Zeit so allgegenwärtig zu sein scheinen.

Was sind Massenmedien?

Zunächst müssen wir allerdings klären, was Massenmedien überhaupt sind. Denn nicht jedes Medium ist gleich ein Massenmedium, und nicht alles, was die Massen erreicht, ist ein Medium. Denn Medien sind lediglich Mittel – und zwar zur Kommunikation zwischen Sender und Rezipient. Dabei sind Medien laut Definition aber keineswegs nur zur Weitervermittlung von Informationen gedacht, sondern auch zu der von Emotionen.

Eine Bedingung, damit ein Medium ein Massenmedium werden kann, ist die Option zur schnellen und ökonomischen Weiterverbreitung. Daher ist es auch ein Irrglaube, dass es erst seit der Industrialisierung Massenmedien gebe. Vielmehr geht die Erfindung der Massenmedien auf Johannes Gutenberg zurück.

Gutenbergs Medienrevolution

Gutenberg erfand nämlich den Buchdruck. Dabei wurde grundsätzlich bereits vor seiner neuen Erfindung auch schon gedruckt, es handelte sich allerdings um ein langwieriges und kompliziertes Verfahren. Mit der Erfindung des Gutenbergschen Buchdrucks und der Verwendung von beweglichen Lettern wurde eine echte Medienrevolution ausgelöst.

Durch sein neues Verfahren konnten Bücher nun in wesentlich größeren Mengen, viel schneller und günstiger hergestellt werden. Somit sorgte er für die Möglichkeit, Informationen und Emotionen viel schneller zu verbreiten, als dies früher der Fall gewesen war.

Dass Massenmedien für derartig tiefgreifende Veränderungen verantwortlich sein können, ist eine überraschende, aber eigentlich ebenso logische Tatsache, die am Beispiel des Buchdrucks hervorragend erkennbar ist.

Fragen wir uns für einen Moment: Wo wären wir ohne die Erfindung des Buchdrucks? Auf wie viele Ideen großartiger Geister müssten wir verzichten? Wie viel Aufklärung wäre ohne diese Erfindung im 15. Jahrhundert denkbar gewesen? Würden wir heute die Werke Goethes und Schillers kennen? Wie viel Wissen wäre zu wie vielen Gelehrten gelangt und auf wie viele herausragende Erfindungen müsste die Menschheit heute verzichten, wenn der Buchdruck nicht entstanden wäre? Insofern ist die Wirkmacht der Massenmedien kaum zu überschätzen – zumal Bücher noch bei weitem nicht so suggestiv sind wie manche der neueren Massenmedien.

Licht- und Schattenseiten der Massenmedien

Da wir zur gegebenen Zeit sicherlich noch genauer auf die spezifischen Vor- und Nachteile der einzelnen Medien eingehen werden, soll es hier bei einer allgemeinen Betrachtung bleiben. Wie fast alle technischen Werkzeuge können Massenmedien sowohl ein Segen als auch ein Fluch sein.

Wo es leicht möglich ist, wichtige Informationen weiterzuverbreiten, geht dies leider auch mit Falschinformationen relativ leicht. Und diese können durchaus bewusst falsch gestreut werden, das war schon zu Zeiten des Buchdrucks ohne weitere Probleme möglich.

Agitation, Propaganda und Massenmedien

Hier ist also immer die Frage nach der Intention des Benutzers zu stellen. Wo Aufklärung das Ziel sein kann, sind leider auch Propaganda und Agitation möglich – ohne, dass der Autor der entsprechenden Aktion es auch so wahrnehmen muss. Doch auch die bewusste Einflussnahme ist selbstverständlich möglich, etwa durch Staaten, welche die Medien kontrollieren und unliebsame Inhalte bewusst zurückhalten, während andere geradezu propagiert werden.

Auf diese Weise entsteht ein einseitiges und manipulierendes Bild der Wirklichkeit, das dazu dienen soll, eine bestimmte politische Haltung zu vermitteln. So fand etwa in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) eine umfassende Medienlenkung statt. Dies hatte allerdings nicht nur gewünschte Effekte:

Einer der Gründe für die hohen Auflagen der Propagandablätter des Regimes, ist die Tatsache, dass die Bevölkerung schnell lernte, zwischen den Zeilen zu lesen und zum Beispiel das Augenmerk darauf zu legen, was nicht gedruckt wurde. Denn die Filterung von Nachrichten und das einseitige Berichten über Ereignisse hatten selbstverständlich ihre Schwächen. Gerade die permanente Einseitigkeit des Berichteten lud förmlich dazu ein, selbst Reflexionen anzustellen.

Je länger das Regime an der Macht war, desto mehr gewöhnten sich die Bürgerinnen und Bürger daran, dass sie sich selbst ihren Reim auf das machen mussten, was ihnen als Wahrheit vorgesetzt wurde. Hinzu kam, dass sich nicht alle Medien gleichermaßen kontrollieren ließen: Das Fernsehen aus der Bundesrepublik war auch für viele Menschen in der DDR erreichbar und zeigte oft eine ganz andere Version der Nachrichten.

Die Vorbedingungen für die modernen Massenmedien

Für die Entstehung der modernen Massenmedien wie wir sie heute kennen, gibt es einige Vorbedingungen die erfüllt sein müssen. Zunächst müssen selbstverständlich die technischen Voraussetzungen vorhanden sein, um ein neues Massenmedium aus der Taufe zu heben. Doch ohne ein passendes, gesellschaftliches Klima können Massenmedien nicht zu Massenmedien werden.

Für den Anfang handelt es sich dabei schließlich erst einmal um technische Errungenschaften, die innovative Möglichkeiten bieten. Doch ohne entsprechende Nutzer stellen sie noch keinerlei Gewinn dar. Nehmen wir etwa Gutenbergs neumodische Art, Druckerzeugnisse herstellen zu können. Als Abnehmer und Interessenten gab es dafür zunächst vor allem die Kirche, die natürlich ein Interesse daran hatte, ihre Schriftstücke einfacher als bisher verbreiten zu

Alphabetisierung als Bedingung für die Weiterverbreitung

Doch der Erfolg der Druckerzeugnisse wuchs, je mehr Menschen in der Lage waren, das Gedruckte zu lesen. Neben der Möglichkeit der Produzenten, das neue Medium für ihre Zwecke zu nutzen, muss also eine ausreichend große Zahl an Rezipienten vorhanden sein.

Das klingt etwas akademisch und kompliziert? Nun, an sich ist es ganz einfach. So, wie die Printmedien ausreichend viele Menschen brauchen, die sich ihrer bedienen können und wollen, benötigen die daher stammenden Erzeugnisse eine entsprechende Menge an Leserinnen und Lesern.

Nur so konnten die Druckerzeugnisse auch tatsächlich zum Massenmedium avancieren.

Das Prinzip einerseits der technischen Voraussetzungen und andererseits einer entsprechend großen Menge von Menschen, die zur kulturellen Teilhabe am Medium fähig sind, gilt für alle Massenmedien zu allen Zeiten und ist auch auf sie alle anwendbar. Tatsächlich glauben viele Menschen, dass Massenmedien in Diktaturen nicht eingeführt werden könnten – allerdings haben wir am Beispiel DDR etwas gezeigt, was für viele Regimes zutrifft: Massenmedien lassen sich für ihre Zwecke hervorragend nutzen und missbrauchen. Warum sollten sie also prinzipiell gegen die Neueinführung von Massenmedien sein?

Die Entwicklung der Zeitungen

Betrachten wir ein frühes Massenmedium, das den Weg für die Verbreitung von Nachrichten ebnete und schon deshalb sehr verdienstvoll ist, gleichwohl noch viele weitere Leistungen hinzukamen: Die Zeitungen. Bereits nach der Erfindung des Drucks mit beweglichen Lettern durch Johannes Gutenberg entstanden die sogenannten Einblattdrucke, die nicht regelmäßig erschienen und vor allem der Verbreitung von relevanten und wichtigen Nachrichten dienten.

Illustrationen und Holzschnitte waren zu dieser Zeit oftmals Bestandteil des Mediums, was sich ja bis heute in Form von Fotografien, Karikaturen und ähnlichen graphischen Bestandteilen fortsetzt. Auch Flugblätter und Flugschriften, nicht selten schon mit politischen Botschaften versehen, wurden rasch verbreitet.

Im siebzehnten Jahrhundert erfolgte schließlich die Publikation von Zeitungen, die den heute so benannten Druckerzeugnissen bereits recht ähnlich waren und dann oft schon im Wochen- oder sogar Tagesrhythmus erschienen. Durch die große Beliebtheit des neuen Mediums kam es schnell dazu, dass immer mehr Zeitungen entstanden und sich in den einzelnen deutschen Fürstentümern verbreiteten.

Das neunzehnte und zwanzigste Jahrhundert

Die Beliebtheit dieser Form, Nachrichten zu verbreiten, sollte in den kommenden Jahrzehnten und Jahrhunderten nicht abreißen, im Gegenteil. Denn im Grunde setzten im 19. Jahrhundert eine Entwicklung ein, die bis heute nicht abreißt: Die Beschleunigung der westlichen Welt. Diese wurde zu einem nicht unerheblichen Teil von verschiedenen historischen Prozessen bedingt, so etwa der Industrialisierung, die in Deutschland zwar spät, dann aber umso heftiger einsetzte.

Mit ihr kam auch die Urbanisierung zum Zuge, die die Menschen auf der Suche nach einer besseren Zukunft in die Städte zog. Doch in dieser Zeit ergaben sich noch viele weitere Umwälzungen, die Deutschland radikal verändern sollten: Nach Jahrhunderten der Kleinstaaterei forderten immer mehr Aktivisten die Einigung Deutschlands. Diese Forderungen zogen erhebliche Repressionen und Einschränkungen der Pressefreiheit nach sich, welche die Menschen umso mehr motivierte, sich publizistisch mitzuteilen.

Dadurch, dass die Bevölkerung in den Städten immer weiter wuchs und das Elend gleich dazu, wurden die Leute stark politisiert, litten sie doch stark unter den Folgen der völlig ungeplanten und unorganisierten Verstädterung. Kurzum: Die politischen Ereignisse nahmen eine ganz neue Dynamik an, über die man selbstredend informiert sein wollte.

Doch diese Tatsache war nicht der einzige Umstand, der für den Erfolg der Zeitungen sorgte. Ihre Einnahmen stiegen durch eine wahrhafte Explosion der Anzeigen, die bei ihnen geschaltet wurden und die eine Begleiterscheinung der Industrialisierung darstellten.

Printmedien heute

Dies war der Beginn des Siegeszuges der Print-Medien. Er sollte lange anhalten, und bis heute ist es so, dass die Vielfalt an Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland ihresgleichen sucht. Nichtsdestotrotz lässt sich auch hierzulande die Entwicklung beobachten, dass die Auflagen der verschiedenen Tageszeitungen in den letzten Jahren eingebrochen sind.

Das hat einen einfachen Grund: Ein anderes Massenmedium stiehlt den Printmedien die Show, nämlich das Internet. Die Printmedien hingegen haben mit starken Einbußen zu kämpfen. Das Internet bietet ja vermeintlich immer bessere, weil kostenlose Informationen – nur, dass diese oftmals nicht belegbar sind und auch nicht von ausgebildeten Journalisten stammen. Auf das Internet werden wir auf jeden Fall noch zu sprechen kommen.

Printmedien gelten immer noch als sehr seriös

Für die Print-Medien bleibt auf jeden Fall noch zu sagen, dass die Auflagen auch weiterhin zurückgehen werden. Doch schon aufgrund der Tatsache, dass hier eine professionelle Berichterstattung erfolgen kann, sollte man sich wünschen, dass auch in Zukunft Zeitungen und Zeitschriften Informationen über die Lage in der Welt geben werden.

Aller Voraussicht nach werden viele Zeitungen und Zeitschriften zwar vom Markt verschwinden, doch gleichzeitig wird sich ein harter, qualitativ hochwertiger Kern erhalten. Denn die Printmedien haben zwar viel zu spät, aber dann doch effektiv auf den digitalen Wandel reagiert und versucht, sich auf die neuen Herausforderungen einzustellen.

Wie das Fernsehen in die Welt kam

Eine der Erfindung des Buchdrucks nicht gänzlich unähnliche Revolution ging mit der Einführung und Verbreitung des Fernsehens einher. Tatsächlich brauchte das Fernsehen eine recht lange Vorlaufzeit bis hin zu seiner Massentauglichkeit, als es Einzug in die Wohnzimmer der meisten Haushalte der westlichen Welt hielt.

Eine typische Eigenschaft der Massenmedien tritt bei diesem Beispiel besonders schön zu Tage: Die Tatsache, dass man bei der Erfindung mit dem kulturellen Einfluss, den das Fernsehen haben würde, nicht nur nicht gerechnet hat, sondern auch nicht rechnen konnte. Wer hätte gedacht, dass das Fernsehen unsere Sehgewohnheiten in jeder Hinsicht so umfassend verändern würde? Wer hätte vermuten können, dass es umfassende Auswirkungen auch auf andere Bereiche wie etwa den Sport haben würde?

Die Kommerzialisierung vor allem durch Privatsender und innovative Sendeformate mit einer ganz neuen Art der Berichterstattung haben starke Folgen nach sich gezogen. Statt bloßer Berichte über die Neuigkeiten und Fakten stand hier plötzlich die Unterhaltung im Mittelpunkt. So nahm auch die Monetarisierung zu und durch Werbeeinnahmen und die Vergabe der Senderechte konnten für den Sport immer größere Summen generiert werden.

Selbst die Politik wurde genötigt, sich auf das neue Medium einzustellen. Doch bis es zu dieser Wirkmacht kam, war es ein weiter Weg.

Die Entwicklung des Fernsehens in Deutschland

Die ersten Versuche mit den damals noch sehr klobigen Kästen erfolgten in der Zeit des Nationalsozialismus. Zu jener Zeit waren allerdings die industriellen Kapazitäten noch nicht auf eine Massenproduktion eingestellt, insgesamt gab es nur verhältnismäßig wenige Fernsehgeräte. Deren Präsentation war zudem nicht der Rede wert.

Die Menschen, die das scharfe Bild im Kino gewöhnt waren, waren nicht zu Unrecht enttäuscht vom kontrastarmen und verwaschenen Bild der Fernsehgeräte. Nichtsdestotrotz gab es zur Olympiade in Berlin 1936 die ersten Übertragungen aus der Welt des Sports, welche die Menschen in eigens eingerichteten Fernsehstuben ansehen konnten.

Etablierung verschiedener staatlicher Fernsehkanäle

Trotz dieser technischen Leistung hatte das Fernsehen noch so seine Kinderkrankheiten. Und dies sollte auch so bleiben, bis der Zweite Weltkrieg endlich vorbei war. Sendeanstalten wurden zwar schon recht schnell eingerichtet, bis allerdings die ARD und das ZDF gegründet wurden, sollte es noch bis 1950 und 1963 dauern. Auch die DDR zog in der zweiten Hälfte der Fünfzigerjahre nach und etablierte ein eigenes Fernsehprogramm.

Da aus heutiger Sicht die Besonderheiten und das Revolutionäre am Fernsehen ein wenig untergehen, sollten wir hier die Gelegenheit nutzen, noch einmal kurz zu erklären, was eigentlich das Neue war. Zunächst war es natürlich die Tatsache, dass bewegte Bilder plötzlich nicht mehr nur im Kino, sondern plötzlich auch zuhause liefen.

Mit der zunehmenden Reife der Technik und der damit einhergehenden Senkung der Preise für die Fernsehgeräte erlebten die Zuschauerinnen und Zuschauer plötzlich eine Vielfalt an Themen und Bildern, die sie bisher noch nicht gewohnt sein konnten. Ein ganzes Programm bot sich plötzlich, und spätestens seit der Entwicklung des Privatfernsehens Mitte der Achtziger explodierte die Vielfalt förmlich.

Darüber hinaus war die Live-Übertragung eine völlig neue Art, Nachrichten in einer Unmittelbarkeit zu erleben, die vorher nicht denkbar war. Auf diese Weise waren Menschen plötzlich live bei der Mondlandung dabei sein und erfuhren relativ schnell, was beim Vietnamkrieg vor sich ging – einer der vielen Gründe für die entstehenden Protestbewegungen.

Trotz der starken Konkurrenz durch Internetplattformen wie Netflix ist das Programmfernsehen nach wie vor sehr erfolgreich und wird es aller Voraussicht nach noch eine ganze Weile bleiben.

Internet – die Plattform für viele Medien

Diesen Artikel würde ohne die Hilfe eines unglaublich populären Mediums nach aller Wahrscheinlichkeit niemand lesen. Ganz genau: Die Rede ist vom Internet. Bemerkenswerterweise stellt das Internet praktisch eine Sonderform dar. Denn letztendlich bietet das World Wide Web zahlreichen anderen Medien eine entsprechende Plattform: Egal, ob es nun um soziale Medien geht, die wie Twitter teilweise zu Milliardenkonzernen geworden sind oder um die Webpräsenzen zahlreicher Zeitungen, die dort einen Mehrumsatz generieren wollen: Das Internet scheint die Spielwiese für zahllose Möglichkeiten zu sein.

Die Anfänge des WWW

Ähnlich wie beim Fernsehen dauerte es auch hier eine ganze Zeit, bis sich das Internet etabliert hat. Lange Zeit wurden die technischen Möglichkeiten von einer eher kleinen und verschworenen Gemeinschaft getestet, bis dann Ende der Achtziger das World Wide Web erfunden wurde.

Schon 1992 entstand dann die erste Suchmaschine namens Veronica. Es fand auch die erste Sendung von Audio- und Videodateien statt – an ein Streaming im heutigen Sinne war allerdings noch überhaupt nicht zu denken. Wer Interesse hat, auszuprobieren, wie die Browser damals gemeinhin funktionierten, kann einen Emulator für diesen Zweck benutzen.

Evolution durch technischen Fortschritt

Mittlerweile sind wir natürlich längst über die Grenzen hinaus, die Anfang der 2000er durch 56k-Modem und ISDN noch gesetzt waren. Heutzutage laden wir mühelos ganze Terrabytes aus dem Internet herunter und streamen Videos in High Definition. Wir verbringen Stunden im Internet, lesen Texte, kaufen Bücher und allerhand andere Produkte, planen unsere Reisen und konsumieren. Just wie bei den anderen Massenmedien gab es keinerlei Vorahnung, wie stark das Internet die Gegenwart prägen würde.

Genauso wie bei den anderen hatten die meisten Menschen aber auch keinerlei Ahnung davon, dass die Erfindung Schattenseiten mit sich bringen könnte. Problemquellen wie das zwielichtige Darknet, die Verbreitung von Fake News über die sozialen Netzwerke oder etwa die Angriffe von Hackern auf verschiedenste Daten hat man nicht vorhersehen können. Die politischen Folgen, die etwa aus dem Whistleblowing eines Edward Snowden resultieren, könnten dabei sogar Auswirkungen auf sehr wirkliche und keineswegs virtuelle Prozesse sowie den Umgang mit Informationen gehabt haben.

Fazit

Ohne Frage sind Massenmedien eine der bestimmenden Kräfte nicht nur unseres kulturellen Lebens. Trotz aller Möglichkeiten, sie zu missbrauchen, sind sie kaum zu überschätzen und für unseren Alltag von unvorstellbarem Wert.

Fotos: fotolia.de © waranyu #165629710, fotolia.de © georgejmclittle #181605782, fotolia.de © Björn Wylezich #130546402, fotolia.de © sebra #121558613, fotolia.de © heatray #181423902, fotolia.de © rcfotostock #175841106

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