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Alarm! Zu viele Medikamente in unserem Wasser

Chemnitz - Wenn Chemnitzer Abwasser die Kläranlage Heinersdorf verlässt, scheint es klar. Doch der Schein trügt!
Milliarden Mikroben bauen in der Kläranlage Kohlenstoffe, Phosphor und Stickstoff ab.
Milliarden Mikroben bauen in der Kläranlage Kohlenstoffe, Phosphor und Stickstoff ab.

Von Mandy Schneider

Chemnitz - Auch geklärt enthält unser Abwasser einen Medikamenten-Cocktail: Schmerzmittel, Hormone, Antibiotika ...

Ein Forschungsprojekt sucht in Heinersdorf demnächst nach Methoden, Arzneistoffe zu entfernen.

Kläranlagen-Chefin Anne-Kathrin Sundheim (47): „Es geht vor allem um das Schmerzmittel Diclofenac, das bei Gelenkschmerzen aufgetragen oder als Tablette geschluckt wird.

Für Chemnitz ist das ein besonders aktuelles Thema, denn wir sind die älteste Großstadt und haben hier das größte kommunale Krankenhaus Ostdeutschlands. Entsprechend häufig werden diese Mittel verwendet.“

Deutschlandweit gelangen nach Expertenmeinung von jährlich verkauften 90 Tonnen Diclofenac 63 Tonnen über Ausscheidungen ins Abwasser.

Auf der Wiese neben den Belebungsbecken wird die vierte Klärstufe zur Entfernung von Medikamentenspuren entstehen.
Auf der Wiese neben den Belebungsbecken wird die vierte Klärstufe zur Entfernung von Medikamentenspuren entstehen.

Auf Chemnitz bezogen sind das rechnerisch mehr als 190 Kilogramm. Gesetzliche Vorgaben wie Grenzwerte gibt es noch nicht.

„Wir rechnen in den nächsten drei bis fünf Jahren damit. Dann werden wir eine neue, vierte Reinigungsstufe für die Abwasserbehandlung bauen müssen. Welches Verfahren das sinnvollste ist, wollen wir bis dahin herausfinden“, so die Klärwerks-Chefin.

Die deutsche Wasserwirtschaft fordert für den Wirkstoff einen Grenzwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter im Jahresdurchschnitt.

Wasserproben der Mulde - in die auch die Chemnitz mündet - vom Landesamt für Umwelt und Geologie ergaben maximale Jahresmittelwerte von 0,41 Mikrogramm.

Klärwerks-Chefin Anne-Kathrin Sundheim sieht auch die Pharmaindustrie in der Entsorgungs-Pflicht:

„Wir brauchen dringend eine Verordnung zur wirksamen Medikamentenrücknahme.“

Stichwort Diclofenac

Die Produkte mit Diclofenac kennt jeder, der mal Gelenk- oder Rückenschmerzen hatte.
Die Produkte mit Diclofenac kennt jeder, der mal Gelenk- oder Rückenschmerzen hatte.

Diclofenac verursacht bei Fischen Organ-Veränderungen.

Vor zehn Jahren kam es in Indien nach Einsatz des Medikamentes in der Tiermedizin zu einem Massensterben von Geiern, die tote Nutztiere gefressen hatten.

Weil Klärschlamm-Reste gefragte Düngemittel sind, gelangt der Stoff auch in die Nahrungskette des Menschen.

2013 stufte die EU Diclofenac als Wirkstoff ein, dessen Vorkommen im Wasser besonders überwacht werden soll.

Fotos: Uwe Meinhold, Sven Gleisberg

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