Frau glaubt ihren Seelenverwandten gefunden zu haben, bis sie die schreckliche Wahrheit erfährt

Medina - Was für ein Krimi! Die allein erziehende Mutter Diane Beasley glaubte in John Smith ihren ganz persönlichen Seelenverwandten gefunden zu haben. Dann erfuhr sie die Wahrheit über seine ersten beiden Ehen.

In einer Holzkiste wurden Leichenteile aufbewahrt. Der Fall ging als "Lady in the Box" in die Kriminalgeschichte ein.
In einer Holzkiste wurden Leichenteile aufbewahrt. Der Fall ging als "Lady in the Box" in die Kriminalgeschichte ein.  © 123RF (Symbolbild)

Als Beasley den US-Amerikaner kennen lernte, wirkte dieser gewöhnlich, verhielt sich bescheiden, nett und wirkte wie ein echter Gentleman.

Sie glaubte, dass der Mann einfach nur ein Riesenpech gehabt hätte, als er ihr erzählte, dass seine erste Ehe geschieden und seine zweite Frau an Krebs gestorben war.

Die Wahrheit war jedoch völlig anders. John Smith hatte seine erste Frau brutal ermordet und zerstückelt und wird verdächtigt, seiner zweiten Gattin ganz Ähnliches angetan zu haben.

Smith hatte seine erste Frau Janice 1970 im Alter von 19 Jahren geheiratet, war jedoch während der Partnerschaft oft eifersüchtig wegen der schönen Tänzerin und wurde unberechenbar, weshalb es zu einem Kampf und wenige Tage später zur Scheidung kam.

Nur wenige Tage nach der notariellen Aufhebung der Ehe, wurde die Frau vermisst. Ihr Ehemann hatte sie ermordet und die Leichenteile in einer provisorischen Holzbox bei seinen Eltern verstaut. Erst im Jahr 2000 wurden die Überreste in der Box identifiziert. Janices Tod ging als "Lady in the Box" in die US-amerikanische Kriminalgeschichte ein. Unterdessen hatte Beasley seine zweite Ehefrau Fran kennengelernt und zeigte im Laufe der Beziehung auch irgendwann sein wahres Ich.

Sie verschwand wenige Tage nach einer heftigen Auseinandersetzung mit Smith und konnte einfach nicht gefunden werden.

Lange Zeit tappte die Polizei im Dunkeln, bis sie einem Frauenmörder auf die Schliche kam.
Lange Zeit tappte die Polizei im Dunkeln, bis sie einem Frauenmörder auf die Schliche kam.  © DPA / Monika Skolimowska (Symbolbild)

Erst nach vielen Jahren wurde die Polizei im Laufe der Ermittlungen auf John Smith aufmerksam und wandte sich schließlich an Diane Beasley, um sie zu warnen, dass sie womöglich das nächste Opfer sei.

"Ich war total geschockt. Ich konnte niocht glauben, dass sie mir das alles über John Smith erzählten", lautete The Mirror zufolge die Reaktion Beasleys. Sie schenkte dem FBI Glauben und reichte die Scheidung ein.

Als ihr Ehemann davon erfuhr, kam er mit wutentbranntem Gesichtsausdruck, einem "Teufel" ähnlich zu ihr und stellte sie zur Rede, änderte jedoch sein Verhalten, als er mitbekam, dass ihre Tochter Summer auch daheim war.

Während er versuchte, mit seiner Frau zu reden, machte sie ihm klar, dass die Polizei bereits nach ihm suche und so wurde suchte er das Weite, wurde auf seiner Flucht jedoch von den Beamten gestellt.

Wegen des Mordes an Janice wurde John Smith im Jahr 2001 zu 15 Jahren Haft verurteilt. In einem Zivilverfahren wurde der Mann auch für schuldig befunden, seine zweite Frau Fran ermordet zu haben. John Smith versuchte erfolglos das Urteil anzufechten.

Als Diane Beasley ihn im Gefängnis besuchte und ihn versuchte zu einem Geständnis zu bewegen, bestritt er, eine der beiden Personen ermordet zu haben. Die komplette Story wird dieser Tage in einem Dokumentarfilm gezeigt.

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