Mega-Angebot lockt für 99 Euro in die Karibik: Doch dann wartet fiese Überraschung!

Karibik - Auf der Website "FlyNice.com" wird ein überaus verlockendes Angebot gemacht: "Für unter 100 Euro" gibt's einen Kurzurlaub wahlweise in der Karibik oder Thailand. Doch was sich hinter dieser Offerte verbirgt, erwrtet wohl zunächst keiner.

Herrlich! Für 99 Euro ins Paradies, oder?
Herrlich! Für 99 Euro ins Paradies, oder?  © Friedel Gierth dpa/lby

Sonne, weißer Sandstrand und Palmen - für viele Urlauber ist die Karibik das Paradies auf Erden. Gut 13 Stunden mit dem Flieger und man kann dem nasskalten Winter hierzulande entfliehen. Klingt verlockend.

Wenn man dafür dann nur 99 Euro zahlen muss, dann ist man plötzlich wie in einem Traum gefangen. Bitte kneifen!

Mit der 99-Euro-Offerte lockt die Seite "FlyNice.com" jetzt Kunden an. Kurz den Link angeklickt folgt das böse Erwachsen auf den Fuße - aus dem hoffnungsvollen Schnäppchen-Jäger wird in Windeseile ein besorgter Angsthase.

Auf schwarzem Hintergrund erscheinen plötzlich hektisch aneinandergereihte Buchstaben- und Zahlenfolgen. Der Jäger wird zum Gejagten. Landet man nun anstatt im günstigen Urlaubsvogel also in einem bitterböser Trojaner?

Wer jetzt noch nicht vor Schreck den Laptop zugeklappt und aus dem Fenster geworfen hat, der kann anstelle seines Notebooks jedoch seinen Puls herunterfahren. Kein Virus, viel eher eine Chance, sein "Klickverhalten" noch einmal zu überdenken: "Um die Klimakrise zu stoppen, ist ein Neustart erforderlich" steht nun in einem neuen Feld.

Darunter die Auswahlmöglichkeiten "Jetzt Neustarten!" oder "Später erinnern".

Urlaubs-Schnäppchen entpuppt sich als "Green Friday"

Bist Du dabei? Der vermeintliche Virus entpuppt sich als Klima-Aktion.
Bist Du dabei? Der vermeintliche Virus entpuppt sich als Klima-Aktion.  © Screenshot FlyNice.com

Bei den Meisten ist wohl spätestens jetzt der Groschen gefallen. Wer die Klima-Rettung indes jedoch lieber erst einmal verschieben will, der wird anschließend noch einmal gewarnt. Später landet er dann auf der Seite von Fridays for Future.

Wer sofort "neustartet", der wird, begleitet von einer "Power to the People"-singenden Frauenstimme, auf die Seite der Bewegung geleitet und erfährt dort dann mehr zum Hintergrund der Aktion.

Die Klimaaktivisten spielen diesen (grünen) Streich nämlich nur, um auf die Klimakrise und den anstehenden internationalen Klimastreik am 29. November aufmerksam zu machen.

In mindestens 500 Städten sind nach Angaben der Veranstalter an diesem Tag Aktionen geplant.

Vor dem Einfallsreichtum der Aktivisten muss jedenfalls den Hut ziehen. Marketingtechnisch genial, für Menschen mit schwachem Gemüt hingegen durchaus eine nervenaufreibende Geschichte.


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