Mega-Projekt von Dresden nach Prag! Bahn will Erzgebirge untertunneln

Dresden - Nächste Etappe beim Mega-Bahn-Neubauprojekt Dresden - Prag! Wie die Strecke konkret verlaufen soll, darüber entscheidet das jetzt beginnende Raumordnungsverfahren.

Wie die Trasse konkret verlaufen soll, steht noch nicht fest. In weiten Teilen wird sie durch einen Tunnel führen.
Wie die Trasse konkret verlaufen soll, steht noch nicht fest. In weiten Teilen wird sie durch einen Tunnel führen.  © Screenshot: SMWA

Sieben Trassenkorridore schlägt die Bahn der Landesdirektion vor, darunter drei Volltunnelvarianten unterm Erzgebirge. Mit dabei ist auch der Vorschlag der Bürgerinitiative (TAG24 berichtete).

Eine Vorzugsvariante liegt nach Einschätzung der Bahn frühestens 2024 vor. Bis dahin müssten verschiedene Varianten geplant werden und anschließend der Bundestag darüber befinden, so Projektleiter Kay Müller.

Nach dem etwa drei Jahre dauernden Planfeststellungsverfahren rechnet er mit einer Bauzeit zwischen zehn und 13 Jahren. "Wenn alles gut läuft, ist die Strecke vielleicht Ende der 2030er-Jahre fertig. Es kann aber auch Mitte der 2040er-Jahre werden." Das Projekt sei eine Generationenaufgabe, so Müller.

Vorgesehen ist eine 43 Kilometer lange zweigleisige Neubaustrecke zwischen Heidenau und Usti nad Labem, die die Fahrzeit Dresden - Prag auf eine Stunde verkürzen soll.

Der längste Bahntunnel in Deutschland

Zur Strecke soll ein mindestens 25 Kilometer langer Tunnel unterm Erzgebirge gehören - laut Bahn der längste Bahntunnel in Deutschland.

Vom 6. Januar bis 28. Februar werden die Unterlagen in den betroffenen Gemeinden ausgelegt, etwa in Heidenau und Pirna.

Bis 6. März können Bürger Hinweise vorbringen. Info: neubaustrecke-dresden-prag.de

Titelfoto: Screenshot: SMWA

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