Mann hat Mega-Tumor im Kopf, doch Ärzte weigern sich, ihn zu operieren

Queensland (Australien) - Wenn man bei Laith Hassoneh (33) auf Orangen zu sprechen kommt, meint man nicht die Frucht, sondern etwas was in seinem Kopf. Denn der Australier hat einen Tumor, der eben genau so groß ist.

Ärzte weigerten sich, Laith Hassoneh zu behandeln.
Ärzte weigerten sich, Laith Hassoneh zu behandeln.  © gofundme.com/laith039s-cancerous-brain-tumour-op

Im Mai dieses Jahres entdeckten Ärzte in Brisbane den riesigen malignen Astrozytomtumor, der einen unglaublichen Durchmesser von sieben Zentimetern hat.

Obwohl die Mediziner Laith mitgeteilt haben, dass das Geschwür auf jeden Fall entfernt werden muss, erklärten sie ihm aber ebenfalls, dass sie das Risiko nicht eingehen wollten.

Lediglich den Druck im Gehirn wurde ihm durch eine spezielle Operation genommen, weitere Eingriffe verweigerten sie allerdings. "Sie sind nicht bereit, die Operation wegen des hohen Risikos durchzuführen", schreibt Laiths Bruder Zaid auf der GoFundMe-Seite, die man für den schwer kranken Australier eingerichtet hat.

Auf der Spendenseite sammelt die Familie des 33-Jährige verzweifelt Geld, um die lebensrettenden Operation für Laith ermöglichen zu können.

Im Mai fand man bei dem Australier einen riesigen Tumor im Kopf.
Im Mai fand man bei dem Australier einen riesigen Tumor im Kopf.  © gofundme.com/laith039s-cancerous-brain-tumour-op

Der Trainings- und Sportwissenschaftler wollte nicht aufgeben und suchte nach einem Arzt, der ihn trotz aller Gefahren behandeln würde.

Schließlich fand er einen Chirurgen, der das Wagnis eingehen möchte. Allerdings kostet der Eingriff mehr als 150.000 Dollar. Geld, was der 33-Jährige nicht alleine aufbringen könnte.

Deshalb ist er jetzt auf die Hilfe von Verwandten, Freunden, Bekannten und eben auch von Fremden angewiesen, die ihn finanziell unterstützen.

"Diese Kosten sind unerschwinglich, aber Laith braucht diese lebensrettende Operation, um den Tumor so schnell wie möglich loszuwerden", fleht sein Bruder auf der GoFundMe-Seite.

Seit dem 10. November sind 27.594 (Stand: 26. Dezember) von den erforderlichen 125.000 Dollar eingegangen.

Doch Zaid ist über jeden Betrag dankbar: "Jede Hilfe und Unterstützung, die wir bekommen können, wird ewig geschätzt werden", so der Australier. Ihre Freude sei mit Worten nicht auszudrücken. "Es wird Laiths Leben verändern", ist sich sein Bruder sicher. Es schwärmt von Laith, der ein leidenschaftlicher und motivierter Profi in seinem Beruf sein soll.

Sollte es am Ende mehr Geld werden, hat der 33-Jährige auch schon einen Wunsch, was damit passieren soll. Das überschüssige Geld wird an die "Cure Brain Cancer Fundation" gespendet.

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