Mehr als 900 Einsatzkräfte: Anti-Terror-Manöver am Hauptbahnhof

Hannover - Mit einem Großaufgebot hat die Bundespolizei am Hauptbahnhof Hannover verschiedene Anti-Terror-Einsätze trainiert, um im Krisenfall schneller reagieren zu können.

Einsatzkräfte im Hauptbahnhof.
Einsatzkräfte im Hauptbahnhof.  © Bundespolizei Hannover

Mehr als 900 Einsatzkräfte übten, wie sie sich in Bedrohungslagen verhalten, Menschen retten und Verletzte versorgen sollen. An dem insgesamt siebenstündigen Manöver nahmen auch das Landeskriminalamt sowie Feuerwehr und Rettungskräfte teil (TAG24 berichtete).

Die unterschiedlichen Übungen - wie etwa Terroristen den Hauptbahnhof stürmen und gestoppt werden können - wurden gefilmt und sollen später ausgewertet werden.

"Heute wurde das praktische Vorgehen, aber auch das Wissen der Einsatzkräfte über Kommunikationswege überprüft", sagte ein Polizeisprecher.

Die lebensbedrohlichen Einsatzlagen wurden seit dem späten Dienstagabend unter realistischen Bedingungen inszeniert. Um die Bevölkerung nicht zu verunsichern, waren die Übungen vorab angekündigt und Teile des Bahnhofs mit Sichtschutzwänden abgesperrt worden. Während der Übung wurden Platzpatronen und Knallkörper eingesetzt.

Die Übungen wurden am Mittwochmorgen beendet. Der nächtliche Nah- und Fernverkehr sowie der öffentliche Nahverkehr Hannovers sind den Angaben der Deutschen Bahn zufolge leicht beeinträchtigt worden, da einige Züge auf andere Gleise ausweichen mussten.

Mit dem Ende der Übung floss der Verkehr aber wieder wie geplant.

Ein Beamter bringt einen Statisten in Sicherheit.
Ein Beamter bringt einen Statisten in Sicherheit.  © Bundespolizei Hannover

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