Mehr als nur Bier: Tag der Trinkhallen im Ruhrgebiet

Duisburg – Familienfilme gucken, Salsa tanzen oder Trommeln lernen: Beim Tag der Trinkhallen im Ruhrgebiet am Samstag präsentieren 50 Büdchen ein buntes Kulturprogramm.

An diesem Samstag wird der Mikrokosmos Trinkhalle gefeiert (Symbolbild).
An diesem Samstag wird der Mikrokosmos Trinkhalle gefeiert (Symbolbild).  © DPA

200 Trinkhallen im Ruhrgebiet wollen am Samstag beweisen, dass sie mehr drauf haben als süße Tüte, Bier oder Notmilch.

In fünf Sparten wie etwa Kleinkunst, Fußball oder Musik feiern sie von 15 bis 22 Uhr die Budenkultur des Ruhrgebiets. 250 Künstler machen mit. Weitere rund 150 Buden beteiligen sich mit eigenen Programmen an dem Event, das 2016 zum ersten Mal veranstaltet wurde.

Für Fahrradfahrer, die mehr als einen Kiosk besuchen wollen, bietet der Fahrradclub ADFC Budentouren an.

Erstmals gibt es fünf sogenannte Filmbuden. An ihnen werden Ausschnitte aus Familienfilmen von Menschen aus dem Revier gezeigt.

Auch die Poetry-Slam-Szene mischt mit. In sieben Städten geben mehr als 50 Poetry-Slammer ihre Werke zum Besten. In Bochum müssen sie sich dabei beim Format "Dead or Alive Slam" gegen Schauspieler behaupten, die Größen der Weltliteratur verkörpern.

Zum Tag der Trinkhallen gibt es auch einen offiziellen Song des Songwrites Binyo. Mit seinem Song im Gepäck steuert er am Samstag mit einem Truck vier Buden in Essen, Bochum, Herne und Dortmund an.

Titelfoto: DPA


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