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Islamisten drohen auch Deutschland mit Bomben

Brüssel - Am Flughafen in Brüssel gab es am Dienstag mehrere Explosionen. Rauch steigt aus dem Gebäude. Menschen fliehen.
In dem Twitter-Post wird auch Deutschland bedroht.
In dem Twitter-Post wird auch Deutschland bedroht.

Brüssel - Am Flughafen der belgischen Hauptstadt Brüssel gab es am Dienstag gegen 8 Uhr zwei Explosionen im Terminal A. Rauch stieg aus dem Gebäude, Menschen rannten in Panik davon. Kurz darauf explodierte eine weitere Bombe in einer Metrostation.

Belgische Medien, darunter der TV-Sender VRT, veröffentlichen am Nachmittag Aufnahmen von Überwachungskameras am Flughafen, die angeblich mindestens einen mutmaßlichen Verdächtigen zeigen.

Über einen Twitter-Account, der Anhörigen des Islamischen Staates (IS) zugeschrieben wird, verbreitete sich am Nachmittag ein Tweet, in dem auch Deutschland bedroht wird. In einem Tweet heißt es „…macht euch auf noch mehr Bomben und Tote gefasst! Demnächst auch in Deutschland!“ (siehe Liveticker unten: 17:39 Uhr).

Mehr im MOPO24-Liveticker:

22:22 Uhr: Unter den Verletzen der Terroranschläge sind mehrere US-Amerikaner. Das Verteidigungsministerium bestätigt in Washington, dass ein US-Soldat sowie mehrere Mitglieder seiner Familie bei dem Anschlag am Flughafen von Brüssel verletzt worden sind. Die mormonische Kirche erklärt, dass drei ihrer Missionare in Brüssel schwer verletzt wurden. Ein viertes Mitglied der Kirche sei ebenfalls ins Krankenhaus gebracht und dort mit leichteren Blessuren behandelt worden.

22:20 Uhr: Der Brüsseler Flughafen bleibt auch am Mittwoch geschlossen. Ob er am Donnerstag geöffnet wird, wollen die Verantwortlichen morgen entscheiden.

21:26 Uhr: Zahlreiche Menschen gedenken am Abend vor der Brüsseler Börse der Opfer. Einige haben ein Transparent mit der Aufschrift "Je suis Bruxelles" (Ich bin Brüssel) aufgespannt. Der Slogan ist eine Reminiszenz an die Solidaritätsbekundung nach den Attentaten von Paris im November: "Je suis Paris".

20:37 Uhr: Die deutsche Polizei hat auf der Autobahn München-Salzburg drei Kosovaren festgenommen, die Verbindungen zu einem Terrornetzwerk haben könnten. Ein Sprecher des bayerischen Landeskriminalamts bestätigte entsprechende Informationen des ARD-Magazins "Report München" und des BR-Hörfunks.
Demnach kamen die Verdächtigen aus Brüssel und waren mit einem in Belgien zugelassenen Wagen unterwegs. Hinweise auf einen Zusammenhang mit den Terroranschlägen von Brüssel gebe es bisher nicht, betonte der Sprecher. Ermittelt werde aber wegen "Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat".

20:22 Uhr: Die Thalys-Hochgeschwindigkeitszüge sollen am morgigen Mittwoch ihre nach den Brüsseler Anschlägen unterbrochenen Fahrten wieder aufnehmen. Der Verkehr werde im gesamten Thalys-Netz mit Ausnahme weniger Züge sichergestellt, teilt das Unternehmen mit. Die Züge fahren unter anderem von Nordrhein-Westfalen über Brüssel nach Paris.

19:54 Uhr: Auch in Berlin wird der Opfer von Brüssel gedacht - das Brandenburger Tor in den belgischen Nationalfarben.

19:45 Uhr: Das höchste Gebäude der Welt - das Burj Khalifa in Dubai erstrahlt in den belgischen Nationalfarben.

19:19 Uhr: Bei Hausdurchsuchungen in Brüssel haben Fahnder eine Flagge der IS-Terrormiliz, einen Sprengsatz und chemische Substanzen gefunden. Das teilt die Staatsanwaltschaft soeben mit.

18:50 Uhr: Heftige Kritik von Meißens OB Olaf Raschke (53, parteilos) an der Initiative Heimatschutz in seiner Stadt. Die hatte auf ihrer Facebook-Seite einen inakzeptablen Kommentar zu den Ereignissen in Brüssel gepostet (siehe Screenshot). Raschke dazu: „Ich habe veranlasst, dass dem Operativen Abwehrzentrum der sächsischen Landespolizeibehörde diese Vorgänge zur Kenntnis kommen und weitere strafrechtliche Schritte geprüft werden.“

18:26 Uhr: Die belgische Polizei hat auf Twitter ein Fahndungsfoto eines Terrorverdächtigen veröffentlicht. Das Bild zeigt einen Mann in weißer Jacke mit einem Flughafengepäckwagen und einer schwarzen Tasche. Die Person werde im Zusammenhang mit den Anschlägen gesucht, schreibt die Polizei. Zeugen können sich unter der Nummer +32 800 30 300 oder unter der E-Mail-Adresse avisderecherche@police.belgium.eu melden.

18:15 Uhr: Kanzlerin Angela Merkel (61, CDU) hat Europa nach den islamistischen Terroranschlägen zu einer geschlossenen Reaktion aufgerufen. "Die Täter sind Feinde aller Werte, für die Europa heute steht und zu denen wir uns gemeinsam als Mitglieder der Europäischen Union bekennen", sagt Merkel. Die Mörder von Brüssel seien "Terroristen ohne Rücksicht auf die Gebote der Menschlichkeit".

17:44 Uhr: Im Gebäude des Brüsseler Flughafens ist nach einem Medienbericht des Senders RTBF eine dritte Bombe gefunden und entschärft worden. Zuvor waren in dem Gebäude zwei Sprengsätze detoniert, mindestens 14 Menschen wurden getötet.

17:39 Uhr: Nach den Anschlägen in Brüssel haben IS-Terroristen ihre Kriegserklärung auch gegen Deutschland verstärkt. „Ihr bombardiert uns im Orient, also bombardieren wir Euch im Westen. Auge um Auge, Zahn um Zahn …“, twitterte „abo_omar_170“ am Dienstagmittag. Außerdem verkündete „abo_omar_170“: „…macht euch auf noch mehr Bomben und Tote gefasst! Demnächst auch in Deutschland!“ Der Account wurde inzwischen gesperrt.

16:49 Uhr: Die Zahl der Verletzten steigt nach offiziellen Schätzungen auf etwa 230 Menschen - mehr als bisher bekannt. Das nationale Krisenzentrum veröffentlichte die Angaben. Etwa 100 Menschen wurden demnach am Flughafen Zaventem verletzt, weitere 130 bei der Explosion in der Metrostation Maalbeek. Am Flughafen seien etwa zehn Menschen ums Leben gekommen, an der Metrostation ungefähr zwanzig. Die genaue Zahl der Opfer stehe aber noch nicht fest.

16:32 Uhr: Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat sich zu den Terroranschlägen von Brüssel mit mindestens 34 Toten bekannt. Das berichtet die dem IS nahestehende Nachrichtenagentur Amaq am Dienstag im Internet.

16:31 Uhr: Nach den Anschlägen in Brüssel sieht das Innenministerium die Sicherheitslage in Sachsen unverändert. "Eine abstrakte Gefährdung ist vorhanden, konkrete Hinweise auf Anschläge liegen nicht vor", sagte ein Sprecher am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Mit Blick auf die Ereignisse in Belgien stünden die Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern aber in engem Informationsaustausch.

16:08 Uhr: Entwarnung am S-Bahnhof "Bischofsplatz". Wie Radio Dresden mitteilt, wurde das Gepäckstück um 15.45 Uhr mit einem Wassergewehr aufgeschossen. In dem Koffer befanden sich laut dem Radiosender eine Bohrmaschine und Fischstäbchen. Offenbar hatte jemand den Koffer vergessen oder sich einen schlechten Scherz erlaubt, so Bundespolizeisprecher Uhlitzsch.

16:04 Uhr: Der Zentralrat der Muslime hat die Terroranschläge von Brüssel scharf verurteilt. "Wie bereits bei den Terrorattentaten in Istanbul und Ankara wollen die Verbrecher und Massenmörder Angst und Schrecken verbreiten und die Gesellschaft spalten", erklärte sein Vorsitzender Aiman Mazyek am Dienstag laut Mitteilung in Köln. Allen Terroristen, "egal welcher Couleur", müsse entgegnet werden: "Euch wird der Zorn Gottes und der gesamten Menschheit treffen. Diese Schandtaten werden niemals Erfolg haben."

16:00 Uhr: Belgische Medien, darunter der TV-Sender VRT, veröffentlichen Aufnahmen von Überwachungskameras am Flughafen, die angeblich die mutmaßlichen Verdächtigen zeigen sollen.

15:41 Uhr: Am neuen S-Bahnhof „Bischofsplatz“ in Dresden wurde Bombenalarm ausgelöst. "Am Fahrstuhl am Bahnsteig wurde ein Koffertrolley, der keiner Person zugeordnet werden konnte, entdeckt. Anschließend haben wir den Bereich abgesperrt und die Entschärfertruppe hinzugezogen. Der Koffer wurde geröntgt und konnte nicht zweifelsfrei als ungefährlich eingestuft werden. Deswegen wird das Verfahren jetzt noch einmal angewendet. Bei gleichem Ergebnis müsste der Gegenstand per Wassergewehr gesprengt werden", so Bundespolizeisprecher Holger Uhlitzsch (35).

15:34 Uhr: Der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger kritisiert die Sicherheitsbehörden im Nachbarland Belgien. Der Salafismus im Brüsseler Stadtteil Molenbeek sei seit vielen Jahren gewachsen "und man hätte möglicherweise eher eingreifen müssen", meint der Minister. Jäger zeigt sich erschrocken darüber, dass eine mutmaßliche Terrorzelle in Belgien über Jahre unentdeckt bleiben konnte.

15:21 Uhr: In Brüssel haben sich auf dem Place de la Bourse spontan Menschen im stillen Gedenken an die Opfer der Anschläge versammelt.

15:11 Uhr: Es sind Bilder wie in einem schlechten Action-Film: Kurz nach der Explosion auf dem Flughafen hat ein Passagier die dramatischen Szenen auf seinem Smartphone festgehalten.

14:43 Uhr: Laut dem belgischen TV-Sender VRT sind allein bei dem Anschlag in der Metro-Station in Maalbeek 20 Menschen ums Leben gekommen. 106 Personen wurden verletzt. Der Sender beruft sich dabei auf Informationen des Brüsseler Bürgermeisters Ivan Mayeur.

14:25 Uhr: Auch bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft werden die Sicherheitsmaßnahmen hochgefahren. Das berichtet Co-Trainer Thomas Schneider nach der Zusammenkunft der 26 Akteure in Berlin. Mit Blick auf die Länderspiele an diesem Sonnabend in Berlin gegen England und drei Tage später in München gegen Italien erklärt der Assistent von Bundestrainer Joachim Löw: „Wir gehen zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht davon aus, dass es irgendwelche Auswirkungen auf unsere Spiele haben wird.“

14:11 Uhr: Das belgische Atomkraftwerk Tihange (nur 70 Kilometer von Aachen entfernt) wird nach den Anschlägen in Brüssel evakuiert. Das berichtete die belgische Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf den lokalen Polizeichef. Zuvor waren die belgischen Atomkraftwerke bereits unter verschärften Schutz gestellt worden. Sowohl Polizei als auch Militär seien vor Ort, wie der Betreiber Engie laut Belga mitteilt. Der Standort besteht aus drei Druckwasserreaktoren. Zuletzt waren dort 940 Mitarbeiter beschäftigt.

13:53 Uhr: Seit dem Mittag laufen mehrere Hausdurchsuchungen bei terrorverdächtigen Personen in Brüssel. Dabei soll es auch erste Festnahmen gegeben haben.

13:35 Uhr: Der belgische Fernsehsender VRT spricht inzwischen von 34 Todesopfern. Offiziell bestätigt ist diese Meldung aber noch nicht.

13:31 Uhr: Neue Details zu dem Anschlag in der Metro. Die Bombe explodierte im zweiten Waggon, dem längsten Hänger mit den meisten Fahrgästen im Zug. Die Explosion ereignete sich, kurz nachdem die Bahn aus dem Bahnhof ausfahren wollte.

13:14 Uhr: Belgische Sicherheitsbehörden gehen davon aus, dass noch weitere Attentäter in der Stadt unterwegs sein könnten und noch mehr Anschläge folgen könnten. Deshalb bleibt der Nahverkehr außer Betrieb und die Bewohner sind aufgerufen, ihre Häuser nicht zu verlassen.

12:45 Uhr: Das belgische Gesundheitsministerium bestätigt inzwischen 26 Tote und 136 Verletzte. Demnach starben in der U-Bahn-Station 15 Menschen und 55 wurden verletzt. Im Flughafen kamen 11 Menschen ums Leben und 81 wurden verletzt.

12:27 Uhr: Das Gebäude der Belgischen Rentenversicherung wurde geräumt, nachdem zwei verdächtige Pakete gefunden wurden. Sprengstoffexperten sind vor Ort. Auch die Universität wurde evakuiert und abgesperrt. An dem Hochsicherheitsgefängnis, in dem der vergangene Woche verhaftete Terrorist Salah Abdeslam sitzt, wurden die Sicherheitsvorkehrungen ebenso erhöht wie rund um die belgischen Atomkraftwerke.

12:23 Uhr: Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (56, CDU) äußerte sich zu dem Terror in Brüssel: "Die erneuten Anschläge im Herzen Europas sind ein Angriff auf uns alle, die in Frieden und Freiheit leben wollen. Wir müssen als Europäer noch enger zusammenstehen und unsere Lebensart verteidigen. Unsere Gedanken sind bei Familien und Freunden der Opfer, unsere Unterstützung gilt Belgien und allen, die jetzt unseren Beistand brauchen. Wir sind stärker als diejenigen, die unsere Zukunft in einem demokratischen Europa zerstören wollen."

12:12 Uhr: Noch keine Informationen über mögliche deutsche Opfer. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (62, CDU) erklärt, dass zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts über die Identität der Opfer bekannt ist. Er sagt auch, dass die Zahl der Opfer wohl sehr hoch ist und noch nicht einmal klar ist, ob die Lage bereits abgeschlossen ist. Die Situation ist nach wie vor für die Einsatzkräfte vor Ort sehr unübersichtlich.

12:10 Uhr: Das Auswärtige Amt hat eine Notfallnummer eingerichtet, auch Flughäfen und die Deutsche Bahn informieren. Notfallnummer des Auswärtigen Amtes: 030 / 5000-3000, Hotline des Brüsseler Flughafens: (0032) (0)2 / 753 73 00. Die Deutschen Bahn informiert bei Twitter über Fahrplanänderungen @DB_Bahn

11:52 Uhr: Nach Angaben der Brüsseler Verkehrsbetriebe sind beim Anschlag in der Metro 15 Menschen getötet und 55 verletzt worden.

11:47 Uhr: Noch eine Explosion: Die Nachrichtenagentur Belga berichtet, dass auf der Straße Rue de la Loi eine Bombe explodierte. Sie liegt in der Nähe der U-Bahnstation Maalbeek, wo eine Bombe einen Waggon zerfetzte. Laut belgischen Medien soll es sich dabei um die kontrollierte Sprenung eines verdächtigen Pakets gehandelt haben.

11:45 Uhr: Mit vorgehaltenen Waffen nehmen belgische Polizisten zwei Männer fest. Hintergründe dazu sind noch nicht bekannt.

11:43 Uhr: Sachsens Europaabgeordnete Constanze Krehl (SPD) schreibt bei Facebook über den Anschlag.

11:30 Uhr: Nach Belgien fahren auch keine Züge der Deutschen Bahn mehr. Der Flughafen Brüssel soll bis mindestens Mittwoch 6 Uhr geschlossen bleiben. Die belgischen Grenzen werden verstärkt kontrolliert.

11:20 Uhr: Das Auswärtige Amt gibt eine Reisewarnung für Belgien heraus.

11:17 Uhr: Nach dem Terroranschlag am Brüsseler Flughafen Zaventem arbeitet die Bundespolizei an einem angepassten Sicherheitskonzept in Deutschland. "Reagiert wird auf jeden Fall", sagte eine Sprecherin des Bundespolizeipräsidiums in Potsdam am Dienstag. Details könne man derzeit allerdings noch nicht nennen.

11:07 Uhr: Dieses Foto zeigt das Ausmaß der Zerstörung in der U-Bahn. Der Waggon ist völlig zerstört. Mindestens zehn Menschen wurden dabei getötet.

11:00 Uhr: Der französische Karikaturist Jean Plantureux (64) alias Plantu veröffentlicht im Internet diese Zeichnung: Das im November selbst betroffene Frankreich tröstet Belgien.

10:50 Uhr: Spaniens Außenminister José Manuel García-Margallo erklärte, dass die Anschläge die Handschrift des IS tragen. "Es handelt sich um eine koordinierte Aktion an verschiedenen Stellen der Stadt", sagte er dem Radiosender Cadena Cope. Die gut organisierten Terrorzellen könnten jeden Moment zuschlagen: "Es genügt ein Befehl und es geht los."

10:42 Uhr: Berichte, wonach es in der U-Bahn mehrere Explosionen gab, sind bisher nicht bestätigt. Derzeit wird von mindestens 21 Toten ausgegangen. Außerdem sind mehrere Dutzend verletzt.

10:32 Uhr: Der Nahverkehr in Brüssel wurde komplett ausgesetzt. Auch verschiedene Autotunnel wurden gesperrt. Die Polizei habe angeordnet, den Jubelparktunnel sowie den Wettunnel in Richtung Zentrum zu sperren, teilte die Verkehrsleitstelle Mobiris am Dienstag mit.

10:25 Uhr: Die Überwachungskamera zeigt den Moment, in dem die zweite Bombe im Flughafen explodierte.

10:10 Uhr: Alle drei Anschläge sollen von Selbstmordattentätern ausgeführt worden sein. Allein in der Innenstadt kamen dabei offenbar zehn Menschen ums Leben.

10:08 Uhr: Nach belgischen Medienberichten gibt es derzeit 13 Tote und 35 Verletzte. Diese Zahlen beziehen sich aber offenbar ausschließlich auf den Anschlag vom Flughafen.

10:03 Uhr: Auch an deutschen Flughäfen wurden die Sicherheitsvorkehrungen erhöht. Die Bundespolizei verstärkt die Patrouillen.

09:53 Uhr: Bei dem Anschlag auf die Metro gab es nach Augenzeugenberichten zwischen den Bahnhöfen Maalbeek und Schumann (dem zentralen Bahnhof im Europaviertel) eine schwere Explosion im vorderen Bereich des Zuges. Daraufhin verließen die Menschen in Panik den Zug. Über Opferzahlen gibt es noch keine Informationen.

09:50 Uhr: Die belgische Regierung bestätigt jetzt offiziell, dass in Richtung Terroranschläge ermittelt wird. Ob es einen Zusammenhang mit der Zelle des in der vergangenen Woche verhafteten Abdelslam gibt, wurde nicht erklärt.

09:39 Uhr: Auf den Straßen patroulliert Militär, führt Personenkontrollen durch und sperrt die Anschlagsorte weiträumig ab. Das Muster der Anschläge erinnert an den Terror von Paris: Zeitlich versetzte Attentate an mehreren Orten der Stadt.

09:30 Uhr: Auch der Zentralbahnhof von Brüssel wird jetzt evakuiert. Der öffentliche Verkehr ist nahzu komplett eingestellt.

09:25 Uhr: Es gab auch in der Metro Station Maalbeek eine weitere Explosion. Rauch steigt aus der Station auf. Informationen über mögliche Opfer liegen noch nicht vor. Die Station liegt in der Nähe des EU-Parlaments.

09:21 Uhr: Die Metro in Brüssel wurde geschlossen. Das Ausrufen der höchsten Terrorwarnstufe (4) weist darauf hin, dass mit weiteren Anschlägen gerechnet wird.

09:17 Uhr: In Belgien wurde die höchste Sicherheitswarnstufe ausgerufen. Der Notfallplan wurde in der Region Brüssel ausgelöst.

09:10 Uhr: Der Flughafen ist täglich um 8 Uhr am stärksten frequentiert. Vor allem Geschäftsreisende fliegen dann zu ihren Terminen. Die Explosionen ereigneten sich kurz vor 8 Uhr. Offenbar explodierte eine der Bomben in der Nähe der Fluganzeigen.

09:08 Uhr: Möglicherweise waren noch mehr Explosionen geplant. Es wurde ein verdächtiges Paket sichergestellt. Allerdings könnte dies aber ein in der Panik zurückgelassenes Gepäckstück sein.

09:01 Uhr: Laut Zeugenaussagen sind vor den beiden Explosionen Schüsse gefallen und es wurden Sätze auf Arabisch gerufen.

8:50 Uhr: Belgische Medien berichten von elf Toten und mindestens 25 zum Teil Schwerverletzten.

8:40 Uhr: Der Flugverkehr wurde eingestellt. Der Flughafen wird komplett evakuiert. Der Zugverkehr zum Flughafen ist ebenfalls eingestellt.

8:38 Uhr: Nach Medienberichten ereignete sich eine Explosion in der Abflughalle und eine weitere in der Nähe eines Schalters von American Airlines.

Fotos: dpa, Screenshots twitter.com, Screenshots facebook, Tino Plunert, imago

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