Mehrere Männer Opfer von Raub-Delikten in Dresden

Dresden - Drei Raub-Fälle beschäftigten in den vergangenen Tagen die Polizei in Dresden, wie diese am Sonntag mitteilte.

Fall 1: Raub

Drei Raub-Straftaten beschäftigten in den letzten Tagen die Polizei, u.a. am Haltepunkt Dobritz.
Drei Raub-Straftaten beschäftigten in den letzten Tagen die Polizei, u.a. am Haltepunkt Dobritz.  © Eric Münch & Lino Mirgeler/dpa

Am Freitagabend gegen 18.40 Uhr waren zwei 14-jährige Jungs auf der Bahnhofsstraße in Cossebaude unterwegs. Ein 31-Jähriger stellte sich den beiden plötzlich in den Weg und forderte Geld fürs "Durchlassen".

Als die Jungs vorbeigehen wollten, schlug er einem der Jugendlichen auf den Hinterkopf. Dem anderen Teenager schlug er mit der flachen Hand ins Gesicht, dabei klaute er dessen Smartphone im Wert von 530 Euro. Beide blieben unverletzt.

Die Eltern und der 14-Jährige konnten das Handy schließlich in einem Lokal orten.

Dumm vom Täter: Der 31-Jährige prahlte in der Gaststätte von seiner Tat. Das Personal reagierte laut Polizei und stellte das Handy des Jugendlichen sicher.

Als die Beamten in dem Lokal eintrafen, war der mutmaßliche Täter nicht mehr da. Die Ermittlungen laufen.

Fall 2: Räuberische Erpressung

Ebenfalls am Freitag war ein 40-Jähriger auf dem Elberadweg am Wasserwerk Tolkewitz unterwegs, als er gegen 23.45 Uhr von zwei unbekannten Tätern angesprochen wurde.

Die beiden wollten von dem Mann Zigaretten und Geld, was dieser verneinte. Die Unbekannten drohten daraufhin dem 40-Jährigen mit Schlägen, sollte dieser nicht seinen Rucksack herausgeben.

Das Opfer kam der Forderung nach. Im Rucksack befanden sich neben einem Samsung-Tablet auch etliche Schreibunterlagen. Der Wert des Raubgutes wird auf etwa 1400 Euro geschätzt.

Der 40-Jährige blieb glücklicherweise unverletzt.

Fall 3: Räuberischer Diebstahl

In der Nacht auf Samstag wurde ein 29-Jähriger ebenfalls Opfer. Der Mann stand gegen 0.45 Uhr am Bahnsteig am Haltepunkt Dobritz und wurde von einem Unbekannten nach Feuer gefragt.

Der Geschädigte verneinte, woraufhin er vom Täter abgetastet wurde. Dieser steckte sich in Folge dessen das Handy im Wert von 200 Euro ein.

"Anschließend gab der Täter dem Geschädigten zu verstehen, dass er leise sein soll und drohte ihm zudem mit der 'Kopf-ab-Geste'", so die Polizei.

Die alarmierten Beamten konnten den Täter, einen 23-jährigen Libyer, anschließend ausfindig machen. Er war betrunken und musste die Nacht im Polizeigewahrsam ausnüchtern.

Auf Festlegung der Staatsanwaltschaft ist der 23-Jährige wieder auf freiem Fuß.

Titelfoto: Eric Münch & Lino Mirgeler/dpa

Mehr zum Thema Dresden Crime:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0