Mutter erklärt ihrem Baby, wieso sie sich für einen Samenspender als Vater entschied

Melbourne - Die Australierin Sarah Mill (39) träumte von einem Leben als Mutter, wollte dazu jedoch nicht einen x-beliebigen Mann auswählen. Sie fasste vor Jahren schon einen Entschluss und hielt knallhart daran fest.

Sarah Mill (39) wollte bis die 37 Jahre alt ist, den Richtigen gefunden haben. Dem war nicht so. Nun ist sie alleinerziehende Mutter und stolz darauf.
Sarah Mill (39) wollte bis die 37 Jahre alt ist, den Richtigen gefunden haben. Dem war nicht so. Nun ist sie alleinerziehende Mutter und stolz darauf.  © Instagram Screenshot / Outlifeinmelbourne

Wenn sie bis zum Alter von 37 Jahren nicht den Richtigen gefunden hätte, wollte sie dennoch ihr Vorhaben der Familienplanung unbedingt durchziehen. Sie entschied sich für eine In-Vitro-Schwangerschaft. Die künstliche Befruchtung funktionierte bei ihr mit 39.

Ihre Entscheidung für einen Samenspender machte sie sich nicht leicht, durchkämmte dafür ein fünfseitiges Dokument und wählte schließlich einen Mann mit blonden Haaren, blauen Augen und einer entsprechenden Körpergröße aus.

Anfang des Jahres brachte sie schließlich ihren Sohn Oliver auf die Welt.

Sie freut sich über ihren Sohnemann und erklärte nun, warum sie sich für eine Schwangerschaft durch eine Samenspende entschieden hat.

"Es war in meinem und Olivers Interesse, eine alleinerziehende Mutter zu sein. Ich würde es hassen, mit jemandem zusammen zu sein, wenn zwischen uns keine Funken sprühen würden", begründet Mill gegenüber Mirror ihre Entscheidung, allein erziehende Mutter zu bleiben.

Doch was wird ihr Sohn davon halten, dass er zwar einen Vater hat, dieser aber nicht mit seiner Mama zusammenlebt? Sarah Mill hat deshalb ein Video für ihren Sohn erstellt, indem sie ihm erklärte, dass sie ein Kind so sehr wollte, dass sie dafür Hilfe in Anspruch nahm.

"Ich habe vor, es Oliver zu erzählen, sobald er alt genug ist, um es zu verstehen", erzählte die Australierin den Medien. Sie fügte hinzu, dass sie damit vielleicht nicht den üblichen Weg gegangen sei, um Mutter zu werden, aber auch unbedingt vermeiden wollte, an die falsche Person zu geraten und dies in der Zukunft zu bereuen.

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