Grenzpolizisten können nicht glauben, was sie in einer Matratze finden

Melilla - Als spanische Exklave gehört die an der nordafrikanischen Mittelmeerküste gelegene Stadt Melilla zur Europäischen Union. Migranten aus dem nahegelegenen Marokko machen sich auf der Suche nach einem besseren Leben dorthin auf den Weg. Zwei Männer wählten ein besonders ausgefallenes und geradezu unfassbares Versteck.

Da lugt schon ein Kopf heraus. Gleicht kommt hier sogar ein Mensch zum Vorschein.
Da lugt schon ein Kopf heraus. Gleicht kommt hier sogar ein Mensch zum Vorschein.  © Twitter Screenshot Jon Innaritu

Grenzsoldaten der Guardia Civil spürten die Flüchtlinge auf, die - in einer Matratze liegend - die Landesgrenze zu überschreiten versuchten.

Die Matratzen wurden von einem Lieferwagen gehoben, später die Plastikverpackungen und der Stoff der Polster zerschnitten.

Nach und nach, Körperpartie um Körperpartie kommen die Flüchtlinge zum Vorschein. Laut Daily Mail sollen die Männer in den Matratzen gesund gewesen sein und keine medizinische Hilfe benötigt haben.

Bei der Fluchtmethode soll es sich um eine länger schon bewährte und bei kriminellen Banden beliebte Schmuggel-Taktik für Migranten handeln.

Ein Video der Befreiungsaktion lud der baskische Senator Jon Inarritu auf Twitter hoch.

"Solange es keine sicheren Wege gibt, um Asyl zu beantragen, werden solche Situationen weiterhin an der südlichen Grenze Europas auftreten", kommentierte der Spanier die ungewöhnliche Entdeckung.

Der Fahrer des Fahrzeugs, das die Matratzen geladen hatte, soll vor der Inhaftierung nach Marokko geflüchtet sein.

Mit einem Messer werden die Polster aufgeschnitten.
Mit einem Messer werden die Polster aufgeschnitten.  © Twitter Screenshot Jon Innaritu

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