WhatsApp soll ab morgen nicht mehr so sein, wie es ursprünglich geplant war

Menlo Park (USA) - Das Ende einer Ära soll ab Freitag, den 1. Februar eingeläutet werden: Zahlreiche Medien, wie zum Beispiel "Chip" kündigen es an: WhatsApp könnte bereits an diesem Tag erstmals Werbung ausspielen. Der beliebte Messenger dürfte damit für viele User zum Ärgernis werden.

WhatsApp steht vor einer Zeitenwende.
WhatsApp steht vor einer Zeitenwende.  © 123RF

Es ist schon länger bekannt: Zwar hat WhatsApp Millionen von Nutzern, doch Geld verdient das Unternehmen so gut wie gar nicht. Im Februar 2019 läuft nun die Frist aus, die Ex-WhatsApp-Chef Brian Acton (46) sich ursprünglich zusichern ließ: WhatsApp muss bis dahin kein Geld abwerfen.

Jetzt geht es um Millionensummen, denn der neue Eigentümer Facebook wittert seine Chance mit dem Ausspielen von Werbung auf dem Messenger-Dienst Kasse zu machen.

Diese soll jedoch nicht willkürlich erscheinen, sondern personalisiert eingerichtet werden, berichtet "Chip". Unterhalten sich zwei User zum Beispiel über Staubsauger, dann könnte ihnen WhatsApp Werbung für Staubsauger im Status anzeigen.

Auf lange Sicht soll WhatsApp sogar wöchentlich Millionensummen abwerfen. Es bleibt an der Stelle allerdings abzuwarten, ob sich dieses System nicht rächt.

Denn ebenso könnten Millionen von Nutzern dem Messenger-Dienst den Rücken kehren und sich einen anderen werbefreien Anbieter suchen. Die Konkurrenz steht bereit. "Telegram", "Threema", "Signal" und Co. dürften sich über den einen oder anderen neuen Nutzer in den kommenden Tagen freuen.

Viele User dürften genervt sein.
Viele User dürften genervt sein.  © 123RF

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