Das ändert sich bei WhatsApp im neuen Jahr: Eine Neuerung wird uns nerven

Menlo Park - Schon in diesem Jahr hat sich WhatsApp mit vielen kleinen Neuerungen weiterentwickelt. Doch die wohl größte Veränderung des beliebten Messengers steht für 2019 an.

WhatsApp wird sich 2019 grundlegend verändern.
WhatsApp wird sich 2019 grundlegend verändern.  © 123RF

Denn wie der Vize-Präsident Chris Daniels ankündigte, wird im nächsten Jahr die schlimmste Befürchtung vieler Nutzer wahr: WhatsApp bekommt Werbung! Hatten sich die Gründer lange dagegen gesträubt, kursierten bereits seit geraumer Zeit entsprechende Gerüchte.

Seit der Übernahme durch Facebook vor knapp fünf Jahren war darüber spekuliert worden. Nach Ablauf dieser Karenzzeit im kommenden Februar ist die Einführung von Werbung beschlossene Sache. Dabei soll es sich vorerst nur um Werbeanzeigen im Status-Bereich handeln.

Laut "Chip" werden sie den Usern automatisch angezeigt. Ob früher oder später auch Anzeigen in der Chatansicht oder auf der Benutzeroberfläche folgen werden, steht noch in den Sternen, gilt aber als logischer Schritt. Schließlich will Facebook mit WhatsApp Geld verdienen.

Ebenfalls für 2019 auf der Agenda des Messengers vorgesehen: der Direkt-Download fürs Tablet. Bisher war WhatsApp offiziell nur für Android-Smartphones und iPhones verfügbar.

Zahlen via WhatsApp: Kann man bald überweisen?
Zahlen via WhatsApp: Kann man bald überweisen?  © DPA

Auf Tablets konnte man es nur via "web.whatsapp.com" oder über den Download einer separaten AKP-Datei nutzen. Das soll im kommenden Jahr endgültig der Vergangenheit angehören, nachdem sich viele Nutzer schon lange danach gesehnt haben.

Derzeit können die Tablet-Variante nur Beta-Tester verwenden, in Kürze soll es allen zur Verfügung stehen. Allerdings gilt die Erweiterung wahrscheinlich erst einmal nur für Android-Tablets und nicht für iPads.

Spekuliert wird für 2019 auch über die Zahlungsfunktion "WhatsApp Payments". Wie "Chip" schreibt, soll es damit möglich sein, sich im Messenger gegenseitig per Überweisung Geld zuzuschicken. In Indien, dem größten Markt für Whatsapp, wird das derzeit schon getestet.

Weniger erfreulich dürfte für einige Nutzer die Tatsache sein, dass WhatsApp im neuen Jahr den Support für einige Betriebssysteme einstellen wird. Das bringt nicht nur Sicherheitslücken mit sich. Nutzer sind dann auch nicht mehr in der Lage, die aktuellsten Funktionen zu nutzen.

Das gilt etwa für iOS 7. Hier lässt sich der Messenger in seiner jüngsten Version nicht mehr installieren. Das Betriebssystem wird aber noch bis Februar 2020 unterstützt.

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