Schock für User: WhatsApp wird kostenpflichtig

Menlo Park (USA) - Die schlechte Nachricht zuerst: WhatsApp wird jetzt doch kostenpflichtig. Die gute Nachricht: Der Messenger-Dienst will nur große Firmen zur Kasse bitten, berichtet aktuell "News Republic".

WhatsApp wird für einige teuer.
WhatsApp wird für einige teuer.  © 123RF

Demnach sollen größere Firmen demnächst die Option erhalten, mit den Usern per WhatsApp direkt in Kontakt zu treten. Der bereits im Januar 2018 eingeführte Dienst "WhatsApp Business" dient dazu.

Mittels API-Schnittstelle können Firmen ihren Kunden dann Informationen per WhatsaApp in Echtzeit senden. Das können zum Beispiel Fahrplandaten oder -änderungen sein oder der Status von Paketsendungen. Für die Firmen sind diese Echtzeit-Nachrichten kostenpflichtig. Aber auch für sie soll die Chat-Funktion weiterhin kostenlos bleiben.

Um Werbeanzeigen kommen die User in Zukunft wohl auch nicht mehr herum, so soll es diese zukünftig im WhatsApp-Status geben. Eine WhatsApp-Kommunikation zwischen einem Unternehmen und einem potenziellen Kunden muss dieser jedoch erst erlauben.

WhatsApp-Chef Matt Idema, bestätigt, dass damit auch den Vorgaben der Europäischen Datenschutzgrundverordnung Rechnung getragen werde. Dem Privat-Nutzer soll außerdem, trotz vorheriger Zustimmung, auch möglich sein, die Firma zu blockieren.

Spätestens 2019 wissen die User mehr, denn dann soll die Werbung bei WhatsApp geschaltet werden.


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