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Menschenkette erstmals auf Theaterplatz

Dresden - Am 13. Februar wird es wieder eine Menschenkette in Dresden geben. Neu: Sie führt dieses Mal durch den Zwinger und über den Theaterplatz.
Diese Karte zeigt den geplanten Verlauf der Menschenkette am 13. Februar 2016 in Dresden. Sie führt erstmals durch den Zwinger und über den Theaterplatz.
Diese Karte zeigt den geplanten Verlauf der Menschenkette am 13. Februar 2016 in Dresden. Sie führt erstmals durch den Zwinger und über den Theaterplatz.

Dresden - Auch in diesem Jahr gibt es eine Menschenkette am 13. Februar um die Dresdner Altstadt - und sie läuft erstmals über den Theaterplatz.

Am Donnerstag riefen Oberbürgermeister Dirk Hilbert (44, FDP) und Joachim Klose (51), Moderator der „Arbeitsgruppe 13. Februar“, zu der Aktion auf.

Die Menschenkette soll zum einen an die Opfer der Luftangriffe auf Dresden 1945 gedenken. Dabei steht sie aber auch für wesentlich mehr: „Die Menschenkette ist ein Symbol für Menschlichkeit und für Respekt vor dem anderen“, so Hilbert, der die Menschenkette erstmals als OB begleitet.

„Das hat einen großen Stellenwert für mich“, sagte der Rathaus-Chef. Erwartet werden etwa 12.000 Teilnehmer, die sich die Hand reichen.

2015 kamen rund 11.000 Teilnehmer zur Menschenkette. Dieses Jahr sollen es noch mehr werden.
2015 kamen rund 11.000 Teilnehmer zur Menschenkette. Dieses Jahr sollen es noch mehr werden.

Neu in diesem Jahr: Die Menschenkette verläuft erstmals durch den Zwinger und mitten über den Theaterplatz – auch ein Zeichen an die wöchentlichen PEGIDA-Demonstrationen vor Ort.

Hilbert bestätigte die Routenwahl als Zeichen an die aktuellen Entwicklungen in der Stadt, benannte PEGIDA jedoch nicht beim Namen. Ausgangspunkt der Kette ist in diesem Jahr der Altmarkt, das Rathaus und der Dr.-Külz-Ring werden ausgespart.

Die seit acht Jahren bestehende „Arbeitsgruppe 13. Februar“ bietet erstmals auch eigene Veranstaltungen an. Ab 13 Uhr findet eine Bürgerbegegnung im Haus an der Kreuzkirche statt. Hier werden Dialoge zum Erfahrungsaustausch von Krieg, Gewalt und Unterdrückung geführt.

„Als Reaktion auf die gesellschaftliche Situation werden sowohl Zeitzeugen als auch Kriegsopfer anderer Nationalitäten zu Wort kommen“, sagte Joachim Klose.

Das ganze Programm unter: www.13februar.dresden.de

Fotos: dpa/Hendrik Schmidt; Karte: Landeshaupstadt Dresden

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