Menz kommt mit Respekt nach Dresden zurück

RWE-Trainer Christian Preußer schaut mit gemischten Gefühlen dem Spiel in Dresden entgegen.
RWE-Trainer Christian Preußer schaut mit gemischten Gefühlen dem Spiel in Dresden entgegen.

Dresden/ - RWE-Coach Christian Preußer klingt besorgt. Nach nur einem Punkt aus den ersten beiden Spielen müssen sich die Thüringer nämlich schon wieder nach unten orientieren.

„Ich hoffe, das Erfurter Umfeld hat Geduld“, sagt Preußer. „Wir sind im Umbruch, brauchen viel Zeit.“ RWE, das schon zum Auftakt bei Aufsteiger Magdeburg verlor, ist noch nicht in der Spur.

„Man muss sagen, dass Dynamo gegen uns haushoher Favorit ist“, meint der Trainer. „Die Dresdner haben ganz starke Transfers gemacht.“

Dazu kommt Preußers Respekt vor der großen Kulisse. „Das ist eine unfassbare Atmosphäre in Dresden“, meint der Coach mit gemischten Gefühlen.

Da Jens Möckel verletzt ist, kann Erfurt morgen nur auf einen seiner Ex-Dresdner bauen: Christoph Menz. „Er ist eine Führungs-Persönlichkeit“, lobt der Trainer.

„Mit seiner Körpergröße hat er eine unheimliche Präsenz.“ Menz, der nur eine Saison an der Elbe kickte, macht sich Mut vor dem Derby: „Dynamo ist zu schlagen“, glaubt er.

„Die Mentalität wird entscheiden.“ Viele Kontakte hat Menz nicht mehr nach Dresden: „Es ist kaum noch jemand von damals dort.“

Ein anderer wichtiger Mittelfeldspieler wird Erfurt fehlen: Florian Bichler ist nach seiner gelb-roten Karte aus dem Wehen-Spiel gesperrt.

Ex-Dynamo Christoph Menz (r., gegen Marius Sowislo/Magdeburg) kehrt morgen nach Dresden zurück.
Ex-Dynamo Christoph Menz (r., gegen Marius Sowislo/Magdeburg) kehrt morgen nach Dresden zurück.
Christoph Menz (re. mit Cristian Fiel) spielte 21 Mal für Dynamo in der 2. Liga.
Christoph Menz (re. mit Cristian Fiel) spielte 21 Mal für Dynamo in der 2. Liga.

Fotos: dpa/Jens Wolf, imago, Picture Point


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