Dramatischer Rettungsversuch: Hengst in Jauchegrube gestürzt

Der Hengst war in die Gülle-Grube gestürtzt, drohte zu ertrinken.
Der Hengst war in die Gülle-Grube gestürtzt, drohte zu ertrinken.

Dresden - Es geht um Minuten, die über Tod und Leben des Pferdes entscheiden. Auf einem Dresdner Bauernhof ist am Sonntag ein Pferd in eine Jauchegrube gestürzt, drohte darin qualvoll zu verenden.

Am Sonntag wurde die Feuerwehr gegen 7 Uhr auf den Merbitzer Ring im Dresdner Westen gerufen. Auf einem Bauernhof war ein Pferd in eine Jauchegrube eingebrochen.

Ein dramatischer Anblick: Hengst "Klaus-Günther" drohte in den Fäkalien zu ertrinken. Die Gülle stand dem Tier bis zum Kopf. Zuvor hatte der Hengst unbemerkt den Holzriegel der Stalltür angehoben, trabte auf den Hof. Dabei geriet er mit den Hinterläufen auf einen morschen Holzdeckel, fiel in die Jauchegrube.

Sofort begannen die Rettungsmaßnahmen der Feuerwehr. Die Kameraden pumpten zunächst die Gülle ab, um Klaus-Günther wieder Luft zu atmen zu geben. Ein erster Lichtblick, als die Gülle weniger wurde. Nun mußte das hilflose Pferd "nur" noch aus der Grube befreit werden.

Mit einem Bagger wurde die Grube geöffnet. Doch der Hengst war völlig verängstigt.

Schwerstarbeit auch für die Besitzerin. Elke Henker überredete ihr Tier, sich etwas zu bewegen. Die Feuerwehr legte zwei Gurte um Klaus-Günther und hob ihn mit einem Teleskoplader aus dem Loch.

Der schweißtreibende Einsatz hat sich gelohnt: Klaus-Günther überlebte seinen Absturz nach drei Stunden stinkend aber unverletzt.

Der Hengst bekam kaum Luft in der Jauchegrube.
Der Hengst bekam kaum Luft in der Jauchegrube.
Die Kameraden legten dem Tier Gurte um, damit sie es herausziehen konnten.
Die Kameraden legten dem Tier Gurte um, damit sie es herausziehen konnten.
Der Hengst war verängstigt. Er wehrte sich anfangs, als die Kameraden ihn aus der Grube ziehen wollten.
Der Hengst war verängstigt. Er wehrte sich anfangs, als die Kameraden ihn aus der Grube ziehen wollten.
Die Feuerwehr legte zwei Gurte um Klaus-Günther und hob ihn mit einem Teleskoplader aus dem Loch. Klaus-Günther überlebte seinen Absturz stinkend aber unverletzt.
Die Feuerwehr legte zwei Gurte um Klaus-Günther und hob ihn mit einem Teleskoplader aus dem Loch. Klaus-Günther überlebte seinen Absturz stinkend aber unverletzt.

Fotos: Roland Halkasch


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