Ende und aus: Diese Schauspielerin ermittelt bald nicht mehr im Tatort

Berlin - Die Schauspielerin Meret Becker (50) will ab 2022 nicht mehr Teil des Berlin-Tatorts sein. Das teilte der "Rundfunk Berlin-Brandenburg" (RBB) am Mittwoch mit.

Meret Becker will nicht mehr ermitteln – zumindest nicht beim Tatort. (Bildcollage)
Meret Becker will nicht mehr ermitteln – zumindest nicht beim Tatort. (Bildcollage)  © Patrick Seeger/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ // Britta

Sieben Jahre wird Meret Becker als Kommissarin beim Berliner Tatort ermittelt haben, wenn sie auf eigenen Wunsch 2022 die Dienstmarke an den Nagel hängt!

"Ab 2022 möchte sie sich anderen künstlerischen Aufgaben widmen und sich auf Neues konzentrieren", hieß es vom "RBB".

Becker selbst sagte dazu: "Wir werden am Ende 15 Folgen Berliner "Tatort" zusammen gemacht haben." Das seien rund sieben gut verbrachte Jahre Lebenszeit.

Berlin: Maskenpflicht gelockert, kein Alkoholverbot mehr: Welche Corona-Regeln ab Freitag in Berlin gelten
Berlin Maskenpflicht gelockert, kein Alkoholverbot mehr: Welche Corona-Regeln ab Freitag in Berlin gelten

"Es waren unzählige wunderbare Momente mit all den Kollegen, denen ich begegnen durfte, allen voran mein Kollege Mark Waschke, den ich mittlerweile einen Freund nennen würde." Es habe auch viele Herausforderungen gegeben, die sie nicht missen möchte. "Dennoch war und bin ich ein Streuner und es ist an der Zeit, meine Neugierde weiter zu stillen und Neues auszuprobieren."

Mit Becker gibt es für den "RBB" noch fünf "Tatort"-Folgen, die letzte dann im Frühjahr 2022. Zu einem möglichen Nachfolger oder einer Nachfolgerin konnte der Sender aktuell aber noch nichts sagen.

Waschke bleibt laut der Mitteilung dem "Tatort" erhalten. Der jüngste "Tatort" aus Berlin Anfang Mai war ein Quotenerfolg: Mehr als 9 Millionen Zuschauer sahen die Folge "Der gute Weg".

Mehr zum Thema Berlin Kultur & Leute: