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Merkel bringt Flüchtlingskind zum Weinen

Rostock – So haben wir die Bundeskanzlerin noch nie gesehen: Als ein Flüchtlingskind während einer Diskussion in einer Schulsporthalle plötzlich zu weinen beginnt, bricht Angela Merkel ihre Rede ab und tröstet das weinende Mädchen. Irrwitzig: Merkel selbst hatte sie zum Weinen gebracht. Die ganze Geschichte...
In der Turnhalle der Rostocker Paul-Friedrich-Scheel-Schule diskutierte Merkel mit Schülern.
In der Turnhalle der Rostocker Paul-Friedrich-Scheel-Schule diskutierte Merkel mit Schülern.

Rostock – So haben wir die Bundeskanzlerin noch nie gesehen: Als ein Flüchtlingskind während einer Diskussion in einer Schulsporthalle plötzlich zu weinen beginnt, bricht Angela Merkel ihre Rede ab und tröstet das weinende Mädchen. Irrwitzig: Merkel selbst hatte sie zum Weinen gebracht. Die ganze Geschichte...

Reem weint. Gerade hat das Mädchen palästinensischer Abstammung Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) von ihrem Schicksal erzählt. Dass sie und ihre Familie jüngst kurz vor der Abschiebung standen und dass sie seit Jahren den Rest ihrer im Libanon lebenden Familie nicht mehr gesehen hat.

Die Spannung in der Turnhalle der Rostocker Paul-Friedrich-Scheel-Schule ist an diesem Mittwoch deutlich spürbar. Die Kanzlerin wird beim Bürgerdialog "Gut leben in Deutschland"vor 32 Schülern im Alter von 14 bis 17 Jahren direkt mit den Folgen der EU-Flüchtlingspolitik konfrontiert.

Emotionaler Höhepunkt:Merkel geht zu der Sechstklässlerin und streichelt ihre Wange (Im Video bei 1:50).

Aber die Kanzlerin, die als die mächtigste Frau der Welt gilt, macht auch deutlich, dass sie für das hübsche und aufgeweckte Mädchen nicht mehr tun kann. Sie spricht über die Anstrengungen der Bundesregierung, das Flüchtlingsproblem in den Griff zu bekommen. «Das ist manchmal auch hart - Politik», sagt Merkel und kommt ein wenig ins Stocken.

Als das Mädchen wegen ihrem Schicksal zu weinen beginnt, tröstet sie Angela Merkel.
Als das Mädchen wegen ihrem Schicksal zu weinen beginnt, tröstet sie Angela Merkel.

"Du bist ein unheimlich sympathischer Mensch", sagt Merkel.

Aber Reem wisse halt auch, dass in den palästinensischen Lagern im Libanon noch Abertausende Flüchtlinge sitzen. Deutschland könne es nicht schaffen, allen Flüchtlingen im Nahen Osten oder denen in Afrika zuzurufen: "Ihr könnt alle kommen."

"So kann man doch nicht mit einem kleinen Mädchen umgehen", sagt eine Lehrerin im benachbarten Raum des modernen Schulzentrums, wohin der Dialog live übertragen wird. Der Kanzlerin fehle doch jegliche Empathie.

Reems Schicksal geht den Zuhörern in der Turnhalle des Schulzentrums tief ins Herz. Seit vier Jahren ist sie erst an der integrativ arbeitenden Schule, hat in dieser Zeit fließend Deutsch und Englisch gelernt, etwas Schwedisch kann sie auch. Merkel ist beeindruckt und nimmt die Chance wahr, darauf aufmerksam zumachen, wie wichtig die Sprache bei den Integrationsbemühungen sind.

Der Hinweis trifft aber nicht die Lebenswirklichkeit von Reem. Ihr Vater habe früher als Schweißer gearbeitet, ohne Aufenthaltsgenehmigung dürfe er nicht beschäftigt werden. "Mir ging es hier an der Schule richtig schlecht." Jetzt sei zwar eine vorläufige Genehmigung da, aber noch immer sei die Familie im Wartestand. "Ich will auch meine Familie im Libanon wiedersehen», sagt Reem.

Moderator Felix Seibert-Daiker fuhr der Bundeskanzlerin über den Mund: "Ich glaube nicht Frau Bundeskanzlerin, dass es ums Prima-Machen geht".
Moderator Felix Seibert-Daiker fuhr der Bundeskanzlerin über den Mund: "Ich glaube nicht Frau Bundeskanzlerin, dass es ums Prima-Machen geht".

Merkel wirkt kühl, als sie sagt, dass künftig keiner mehr vier Jahre auf einen Bescheid zum Asylantrag warten solle. Der Libanon gelte nicht als Bürgerkriegsland. Es seien dort zwar keine sehr guten Lebensumstände, aber es gebe viele Menschen, denen es noch viel schlechter gehe.

Reem lässt nicht locker. "Ich habe Ziele, wie alle anderen." Sie möchte studieren. "Es ist wirklich sehr unangenehm zuzusehen, wie andere das Leben genießen können und man selber halt nicht." Manche werden zurückgehen müssen, ist ein Teil der Kanzlerin-Antwort.

Dann geht Merkel zu der weinenden Reem. "Du hast das doch prima gemacht", sagt sie. Und an den Moderator gewandt: "Ich weiß, dass das eine belastende Situation ist - aber trotzdem möchte ich sie einmal streicheln."

Moderator Felix Seibert-Daiker reagierte sofort darauf: "Ich glaube nicht Frau Bundeskanzlerin, dass es ums Prima-Machen geht". Dann gibt er der Kanzlerin noch eine Mahnung mit auf den Weg:

"Wäre schön, wenn Sie das Gesicht des Kindes mitnehmen. Und immer wenn Sie über das beschleunigte Verfahren reden, rufen Sie sich das nette Gesicht des Kindes ins Gedächtnis."

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