Jetzt kommt auch die Kanzlerin nach Heidenau

Nach den rassistischen Ausschreitungen im sächsischen Heidenau besucht Vizekanzler Sigmar Gabriel (55, SPD) am Montag die Flüchtlings-Notunterkunft in Heidenau.
Nach den rassistischen Ausschreitungen im sächsischen Heidenau besucht Vizekanzler Sigmar Gabriel (55, SPD) am Montag die Flüchtlings-Notunterkunft in Heidenau.

Von Stefan Ulmen und Matthias Kernstock

Dresden - Nach Vize-Kanzler Gabriel besucht nun auch Angela Merkel (61, CDU) die Flüchtlingsunterkunft in Heidenau. Die Bundeskanzlerin ist am Mittwoch in Sachsen unterwegs, eröffnet in Glashütte eine neue Produktionsstrecke. Davor macht Merkel einen Zwischenstopp in Heidenau.

Erst am Montag war Vize-Kanzler Sigmar Gabriel (55, SPD) in Heidenau, besuchte die Flüchtlings-Notunterkunft. Jetzt steht fest, dass sich auch Angela Merkel ein Bild im ehemaligen Baumarkt machen wird.

Merkel wird am Mittwoch um 14 Uhr bei "Lange [&] Söhne" in Glashütte eine neue Produktionsstätte eröffnen. Dabei wird sie vom sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (56, CDU) begleitet.

Nachdem sich Merkel am Montag das erste Mal öffentlich zu den Ausschreitungen äußerte, hat das Bundeskanzleramt jetzt ihren Besuch im Asyl-Camp offiziell bestätigt.

Am Mittwochnachmittag wird die Kanzlerin gemeinsam mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich den Manufakturneubau der Firma Lange Uhren GmbH in Glashütte einweihen.
Am Mittwochnachmittag wird die Kanzlerin gemeinsam mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich den Manufakturneubau der Firma Lange Uhren GmbH in Glashütte einweihen.

Die Bundeskanzlerin leitet am Mittwochmorgen zunächst die wöchentliche Kabinettsitzung. Danach reist Merkel nach Heidenau, wird dort zwischen 12:00 und 13:30 Uhr erwartet.

Der Besuch erfolgt nach Absprache mit dem Bürgermeister von Heidenau, Jürgen Opitz. Aus der Dresdner Staatskanzlei hieß es, dass Ministerpräsident Tillich sie dabei begleiten wird.

Vor Ort will Merkel mit Flüchtlingen, haupt- wie ehrenamtlichen Helfern und Sicherheitskräften sprechen.

Fotos: ddp, dpa, imago


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