Warn-App ausgelöst! Feuerwehr kämpft tagelang gegen Flammeninferno

Merkendorf – Einen Großbrand musste die Feuerwehr Samstagnacht in Ostholstein bekämpfen. Dort brannten Hunderte Strohballen lichterloh.

Die Einsatzkräfte bahnen sich ihren Weg durch das Maisfeld.
Die Einsatzkräfte bahnen sich ihren Weg durch das Maisfeld.  © Arne Jappe

Gegen 1 Uhr in der Nacht hieß es Großalarm für die Feuerwehren in Schashagen.

Zwischen Merkendorf und Beusloe an der Bundestraße 501 standen etwa 600 Strohballen in Flammen.

Der Feuerball war schon von weitem zu sehen. Durch den Nordwind wurden die Flammen noch weiter angefacht.

Einsatzleiter Kai-Wilhelm Garken musste weitere Kräfte anfordern. "Wir können uns nur drauf konzentrieren, dass das Feuer sich nicht weiter ausbreitet", sagte er.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden Anwohner per Radio und Warn-App Nina dazu aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Lüftungsanlagen auszuschalten.

Die Löscharbeiten gestalteten sich als langwierig. "Wir werden sicherlich noch bis in den Sonntag hinein mit der Brandbekämpfung zu tun haben, wenn nicht sogar noch am Montag", erklärte Garken.

Die Kriminalpolizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Es wird von Brandstiftung ausgegangen. Etwa 100 Einsatzkräften waren vor Ort. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand.

Das Flammenmeer sorgte für eine erhebliche Rauchentwicklung.
Das Flammenmeer sorgte für eine erhebliche Rauchentwicklung.  © Arne Jappe

Titelfoto: Arne Jappe

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