Nach AMI-Aus setzt Leipzig alles auf die Buchmesse

In drei Wochen beginnt in Leipzig die Buchmesse.
In drei Wochen beginnt in Leipzig die Buchmesse.

Von Alexander Bischoff

Leipzig - Nach der am Montag abgesetzten „Auto Mobil International“ und der bereits 2008 abgewanderten Computerspielmesse „Games Convention“ ist die Buchmesse die letzte national bedeutsame Publikumsmesse, die Leipzig geblieben ist.

In drei Wochen beginnt sie. Es ist die Frage, die nach der AMI-Schocknachricht alle bewegt: Hat wenigstens die Leipziger Buchmesse (17. bis 20. März) eine Zukunft?

Messe-Geschäftsführer Martin Buhl-Wagner antwortet mit einem klaren Ja! „Alle Vorzeichen stehen auf Erfolg“, sagt er.

Mehr als 2000 Aussteller haben Stände gebucht, 3200 Veranstaltungen sind im Rahmen des Lesefestes „Leipzig liest“ geplant. „Wir erwarten wieder rund 250.000 Besucher“, setzt Buhl-Wagner die Messlatte hoch.

Wie bei den Automessen (IAA/AMI) sitzt Leipzigs größter Konkurrent in Frankfurt am Main. Deren im Oktober stattfindende Buchmesse ist ebenfalls größer als die hiesige.

Allerdings ist die Leipziger, deren Anfänge ins 17. Jahrhundert reichen, wesentlich traditionsreicher als das 1949 gegründete Hessen-Pendant.

„Im Leseland Deutschland haben Leipzig als Lesemesse und Frankfurt als Fachmesse beide ihren festen Platz“, ist sich Messe-Chef Buhl-Wagner sicher. Dafür spreche auch der seit Jahren anhaltende Wachstumskurs.

Foto: dpa/Jan Woitas


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