Brutal im Asylheim niedergestochen! Mann muss notoperiert werden

Suhl - Bei einem Messerangriff in einer Flüchtlingsunterkunft in Suhl ist ein 30-jähriger Bewohner verletzt worden und musste notoperiert werden.

Die Erstaufnahmeeinrichtung in Suhl.
Die Erstaufnahmeeinrichtung in Suhl.  © DPA

Am späten Mittwochabend sei es zu einer "schweren körperlichen Auseinandersetzung zwischen mindestens zwei männlichen Bewohnern" gekommen, teilte die Polizei in der Nacht mit.

Der 30-Jährige habe dabei mehrere Schnittverletzungen erlitten. Er wurde anschließend im Krankenhaus operiert. Danach habe keine Lebensgefahr mehr bestanden, sagte ein Polizeisprecher.

Die Beamten durchsuchten die Erstaufnahmeeinrichtung, um den Verantwortlichen für den Messerangriff zu finden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern aber weiter an, bisher konnte der Täter nicht gefunden werden.

Update 8.27 Uhr:

Mittlerweile konnte die Polizei einen Tatverdächtigen festnehmen. Dabei handelt es sich um einen 19-jährigen Mann aus Libyen. Warum die beiden Männer in Streit geraten sein könnten, konnte eine Polizeisprecherin bisher nicht sagen.

Für die Polizei ist bisher auch nicht ausgeschlossen, dass noch mehr Menschen an der Auseinandersetzung beteiligt waren, die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei hat das Gebäude durchsucht, eine Spur vom Täter gibt es bisher nicht. (Symbolbild)
Die Polizei hat das Gebäude durchsucht, eine Spur vom Täter gibt es bisher nicht. (Symbolbild)  © DPA

Titelfoto: DPA

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