Messer-Attacke im Stadtzentrum: Polizist auf offener Straße erstochen

Rom (Italien) - Der gewaltsame Tod eines Polizisten in Rom hat für Erschütterung in Italien gesorgt.

 Ein Auto der Carabinieri, der italienischen Polizei, steht in der Nähe eines Tatorts an dem ein Polizist in der Nacht zu Freitag ums Leben kam.
Ein Auto der Carabinieri, der italienischen Polizei, steht in der Nähe eines Tatorts an dem ein Polizist in der Nacht zu Freitag ums Leben kam.  © Angelo Carconi/ANSA/dpa

Der 35-Jährige sei in der Nacht zu Freitag unweit des Vatikans umgebracht worden, als er nach einem Taschendiebstahl die zwei mutmaßlich dafür verantwortlichen Täter stoppen wollte, teilte die Polizei am Freitag mit. Einer von ihnen habe ein Messer gezückt und den Polizisten mit acht Stichen getötet.

Zwei amerikanische Staatsbürger seien festgenommen worden, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Abend. Zuvor hatten die Carabinieri mitgeteilt, dass es sich bei dem Täter wahrscheinlich um einen Nordafrikaner gehandelt habe.

Die Abgeordnete Barbara Saltamartini der Regierungspartei Lega machte "ausländische Schläger" für die Tat verantwortlich und forderte "null Toleranz" für "diese Bastarde".

Der Lega-Innenminister Matteo Salvini schrieb bei Twitter: "Ich bin sicher, dass sie ihn fangen werden und dass er in vollem Umfang für den Rest seines Lebens im Gefängnis mit Zwangsarbeit für seine Gewalttat zahlen wird."

Zwangsarbeit ist in Italiens Haftanstalten nicht vorgesehen. Der Polizist hatte erst vor sechs Wochen geheiratet.

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