Nach Messerstecherei: Mann hat vier Tage eine Klinge im Schädel, dann passiert Unglaubliches

Johannesburg - Es klingt unglaublich! In Südafrika hat ein Mann vier Tage lang mit einer zehn Zentimeter langen Messerklinge in seinem Schädel überlebt.

Der Mann konnte sich nicht erinnern, weshalb es zur Messerstecherei gekommen war.
Der Mann konnte sich nicht erinnern, weshalb es zur Messerstecherei gekommen war.  © 123rf.com/Andrey Bortnikov

Das Drama fing mit einem Streit an, der 25-Jährige soll stark betrunken gewesen sein. Wie die Polizei später herausfand, kam es dabei auch zu einer Messerstecherei, bei der der Mann verletzt wurde. Erschöpft fuhr er nach Hause und schlief erstmal seinen Rausch aus.

Als er wieder zu sich kam, klagte er zwar über Kopf- und Augenschmerzen. Woher die kamen, konnte er sich aber nicht erklären. Also brachten ihn Freunde ins Krankenhaus von Germiston, unweit von Johannesburg. Und dort machten die Ärzte eine krasse Entdeckung.

Wie "Focus" über den kuriosen Fall aus dem "British Medical Journal" berichtet, fanden die Mediziner eine zehn Zentimeter lange Messerklinge in seinem Schädel. Sie steckte mitten im Kopf des Mannes und reichte vom linken Auge bis zum rechten Ohr.

Von außen war sie aber nicht zu sehen. Jedenfalls nicht auf den ersten Blick. Lediglich ein "silber-schimmerndes Ende war unter dem linken Auge des Südafrikaners zu sehen". Der Griff? Abgebrochen! Der Mann wurde in eine Klinik nach Johannesburg überwiesen, wo die Klinge nach insgesamt vier Tagen endlich entfernt wurde. Er ist bereits wieder zu Hause und hat keine bleibenden Schäden.

Dass das Messer keine wichtigen Blutgefäße, Arterien oder Gewebe verletzt habe, sei pures Glück gewesen. Wieso der Mann nichts gemerkt hat, wirft vor allem bei den Medizinern Fragen auf.

Und ein Gutes hat das Ganze auch: Der Mann rief dazu auf "nicht den Helden zu spielen, wenn dein Gegenüber ein Messer oder eine Waffe hat."

Titelfoto: 123rf.com/Andrey Bortnikov