Streit um Hund in U-Bahn eskaliert: Mann zückt Messer

München - Bei einem Streit wegen eines Hundes in einer Münchner U-Bahn hat ein Mann seinen Kontrahenten mit einem Taschenmesser leicht verletzt.

Mit einem Messer ging der Mann auf den Hundebesitzer los. (Symbolbild)
Mit einem Messer ging der Mann auf den Hundebesitzer los. (Symbolbild)  © 123RF/Cathy Yeulet

"Am Dienstagvormittag kam es zu Streitigkeiten zwischen zwei Personen - ausgelöst durch einen Hund", sagte ein Polizeisprecher.

Einer der Kontrahenten habe in der U6 dabei ein Taschenmesser eingesetzt und dem Opfer eine oberflächliche Schnittverletzung zugefügt.

Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht, der Täter festgenommen. Nähere Angaben zu den beiden machte die Polizei zunächst nicht.

Laut Informationen der "TZ" handelt es sich bei dem Opfer um einen etwa 50-Jährigen, bei dem Täter um einen 30 bis 40 Jahre alten Mann, der "einen Deutschland-Schal um den Hals" trug.

Der Vorfall mitten im Berufsverkehr hatte zunächst für Aufregung gesorgt, da die Polizei sowie Mitarbeiter des Bahn-Sicherheitsdienstes mit mehreren Einsatzkräften anrückten und die U-Bahn an der Station Dietlindenstraße vorübergehend gestoppt wurde.

Auf TAG24-Nachfrage erklärte der Pressesprecher, dass der Vorfall "halb so wild" gewesen wäre und sich die Beamten, die im Einsatz waren, "über das Medien-Echo wundern": "Es war trotz allem ein kleiner Polizeieinsatz, der viel größer wirkt, als er es wert ist", so der Sprecher. Es hätte keine Gefahr für andere Personen bestanden.

Titelfoto: 123RF/Cathy Yeulet

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