Nach Massenschlägerei in Rostock Mann mit Stichwunden gefunden

Rostock - Der Fund eines Schwerverletzten am Samstagabend in Rostock gibt der Polizei Rätsel auf. Der 30-Jährige wurde mit Stichverletzungen unweit einer zuvorigen Massenschlägerei gefunden.

Die Polizei nahm mindestens einen Mann nach der Schlägerei vorläufig fest.
Die Polizei nahm mindestens einen Mann nach der Schlägerei vorläufig fest.  © Stefan Tretropp

Nach einer gewaltsamen Auseinandersetzung im Rostocker Stadtteil Schmarl ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

Wie ein Polizeisprecher am Sonntag in Rostock erklärte, wurden die Beamten in der Nacht zu Sonntag gegen 22.45 Uhr zu einer Schlägerei am Kolumbusring gerufen, an der mindestens zehn Männer im Alter von 15 bis 49 Jahren beteiligt waren.

Kurze Zeit später - kurz nach Mitternacht - sei wenige Hundert Meter weiter ein schwer verletzter Mann auf der Alten Warnemünder Chaussee mit drei Stichwunden und Prellungen entdeckt worden.

Die Ermittler vermuten einen Zusammenhang zwischen den Vorfällen.

Der 30 Jahre alte Geschädigte, dessen Stichverletzungen nicht lebensgefährlich sein sollen, habe sich bisher nicht dazu geäußert.

Mit Messern bedroht

Ein Anwohner hatte Hilferufe des Geschädigten gehört und die Beamten alarmiert. Bei der Schlägerei zuvor hatten mehrere Tatverdächtige sich gegeneinander mit Messern bedroht und beleidigt. Ein 15-Jähriger sei mit einer Glasflasche beworfen und leicht verletzt worden. Die Polizei nahm von den Beteiligten die Personalien auf. Sie konnten nach den ersten Befragungen aber wieder gehen.

Die Ermittlungen zum genauen Tathergang in beiden Fällen und der möglichen Motivlage dauerten an.

Titelfoto: Stefan Tretropp

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