Messer in die Brust gerammt! Lebensgefährliche Attacke in Frankfurt vor Gericht

Frankfurt am Main - Wegen einer lebensgefährlichen Messerattacke auf offener Straße steht seit Freitag ein Mann vor dem Landgericht Frankfurt. Ihm wird versuchter Totschlag vorgeworfen.

Die blutige Messerattacke ereignete sich im Januar dieses Jahres (Symbolbild).
Die blutige Messerattacke ereignete sich im Januar dieses Jahres (Symbolbild).  © Montage: dpa/Marcel Kusch, dpa/Boris Roessler

Laut Anklage geriet der 50-Jährige im Januar dieses Jahres im Frankfurter Bahnhofsviertel mit einem 36-Jährigen in Streit.

Bei der darauf folgenden Attacke wurde das Opfer mit einem Messer lebensgefährlich an Brust und Lunge verletzt.

Nur eine rasche Notoperation rettete dem Mann das Leben. (AZ 3390 Js 203753/19).

Im Verlauf der Ermittlungen hatte der angeklagte Deutsche von einer Notwehrsituation gesprochen, in die er an jenem Vormittag gekommen sei. Er habe beschwichtigend in einen Streit eingreifen wollen, den das spätere Opfer mit einem Straßenreiniger ausgefochten habe.

Der verletzte Mann schilderte aber seinerseits eine Auseinandersetzung des Angeklagten mit dem Straßenkehrer.

Sowohl der mutmaßliche Täter als auch das Opfer aus Somalia waren stark alkoholisiert.

Nach Messerattacke im Bahnhofsviertel: Prozess in Frankfurt

Am ersten Verhandlungstag wurde lediglich die Anklageschrift verlesen. Der Angeklagte will sich kommende Woche äußern.

Der Prozess in Frankfurt soll noch im Dezember abgeschlossen werden.

Titelfoto: Montage: dpa/Marcel Kusch, dpa/Boris Roessler

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