Mann wird niedergestochen: Angehörige blockieren Notaufnahme

Berlin - Blutiges Wochenende in der Hauptstadt: Bei mehreren Messerattacken sind am Samstag drei Männer schwer verletzt worden.

Drei Männer sind bei Messerattacken schwer verletzt worden. (Symbolbild)
Drei Männer sind bei Messerattacken schwer verletzt worden. (Symbolbild)  © 123RF

Ein 42-Jähriger wurde am Samstagabend gegen 21 Uhr mit lebensgefährlichen Stichwunden in ein Krankenhaus in Berlin-Spandau gebracht. Besorgte Angehörige des Patienten, der umgehend notoperiert wurde, blockierten daraufhin etwa zwei Stunden lang die Notaufnahme der Klinik.

Es seien so viele Bekannte und Verwandte ins Krankenhaus geströmt, dass auch der Haupteingang der Klinik zeitweise gesperrt werden musste, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Von wem der Mann niedergestochen wurde, ist derzeit noch unklar. Die Polizei prüft, ob es im Bereich Daumstraße und Ecke Goldbeckweg in Spandau einen Übergriff gegeben hat. Unklar ist auch, ob es einen Zusammenhang mit einer weiteren Attacke gibt. Denn ebenfalls am Samstagabend gegen 21 Uhr wurde ein 31-Jähriger schwer verletzt mit Stichwunden in ein Krankenhaus in Westend eingeliefert. Er sei, so die Polizei, von vier Männern attackiert und niedergestochen worden. Auch in diesem Fall dauern die Ermittlungen an.

Bereits am Samstagmorgen hatte ein Unbekannter auf einem Flohmarkt am Leopoldplatz im Stadtteil Wedding gegen 10.15 Uhr auf einen 29-Jährigen eingestochen (TAG24 berichtete). Zeugen hätten berichtet, dass dem Angriff ein lauter Wortwechsel vorausgegangen sei, hieß es von der Polizei.

Der Täter flüchtete in Richtung Nauener Platz, sein Opfer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht und notoperiert. Eine Mordkommission habe die Ermittlungen aufgenommen, die Hintergründe der Tat seien aber noch völlig unklar, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag.

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