Özil bricht sein Schweigen und verteidigt Erdogan-Foto

Berlin - Fußball-Nationalspieler Mesut Özil hat sein umstrittenes Foto mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan verteidigt.

Dieses Foto war für viele der Stein des Anstoßes.
Dieses Foto war für viele der Stein des Anstoßes.

Fußball-Nationalspieler Mesut Özil hat sein umstrittenes Foto mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan verteidigt.

Er hätte das Foto in jedem Fall gemacht, unabhängig davon, wer zu diesem Zeitpunkt türkischer Präsident gewesen wäre, schrieb Özil am Sonntag via Twitter auf Englisch in seiner ersten öffentlichen Erklärung seit dem Bild.

Das Bild zeigt Özil und Erdogan bei einem Treffen in London wenige Wochen vor der Fußball-WM. Özil verwies in seiner Erklärung auf seine türkischen Wurzeln. Auf einem weiteren Bild ist Erdogan mit Özils Teamkollege Ilkay Gündogan auf einem Foto zu sehen. Gündogan hatte sich noch vor der WM mit Bedauern über das Foto geäußert.

Özil hingegen erklärte, sich nicht mit Erdogan zu treffen, hätte bedeutet, seine Wurzeln nicht zu respektieren, unabhängig davon, wer Präsident sei. Im Gespräch mit Erdogan sei es um Fußball gegangen, nicht um Politik.


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