Kein Platz für Özil! Arsenal-Star aus dem Kader gestrichen

London - Für ihn war kein Platz! Mesut Özil (30) wurde von Trainer Unai Emery (47) aus dem Kader für das Premier-League-Auswärtsspiel des FC Arsenal London bei West Ham United gestrichen.

Mesut Özil stand beim Auswärtsspiel des FC Arsenal London bei West Ham United (0:1) nicht im Kader.
Mesut Özil stand beim Auswärtsspiel des FC Arsenal London bei West Ham United (0:1) nicht im Kader.  © DPA

Ob das so klug war? Denn Arsenal verlor die Partie beim Stadtrivalen aus East End mit 0:1 und hängt damit auf Tabellenplatz fünf fest.

Emery sagte der englischen Zeitung The Mirror zu den Kickern im Kader: "Die Spieler hier sind besser für das heutige Spiel."

Das dürfte gesessen haben und ein weiteres klares Zeichen an Özil sein, dessen Verhältnis zu seinem Trainer nach mehreren Vorfällen in der Vergangenheit kompliziert sein soll (TAG24 berichtete).

Berichten zufolge soll Özil aber auch wegen einer Knieverletzung gefehlt haben, die er erst vor einigen Tagen auskuriert hatte.

Vielleicht war Emery das Risiko noch zu groß. Doch Özil selbst postete bei Instagram ein Foto, dessen Bildunterschrift lautete: "Komplette Woche Training geschafft."

Deshalb vermuten die englischen Medien hinter Emerys Entscheidung und Aussage sportliche Gründe. Denn Özil ist Arsenals Bestverdiener, zeigte unter dem spanischen Trainer allerdings noch keine Bestleistungen.

So könnte es sogar sein, dass Arsenal den deutschen Weltmeister von 2014 noch in der Winter-Transferperiode abgibt.

Verlässt Mesut Özil den FC Arsenal London noch in der Winterpause?
Verlässt Mesut Özil den FC Arsenal London noch in der Winterpause?

Berichten zufolge soll besonders Inter Mailand am offensiven Mittelfeldspieler interessiert sein. Auch mit Manchester United wurde Özil in den vergangenen Wochen schon mehrfach in Verbindung gebracht.

Doch der 92-fache deutsche Nationalspieler will Arsenal dem Vernehmen nach in diesem Winter wohl gar nicht verlassen, was natürlich auch an seinem Millionengehalt liegen dürfte.

Erst kürzlich wurde allerdings bekannt, dass Arsenal kein Geld für Wintertransfers hat und deshalb auf Leihgeschäfte aus ist. Wenn man Özil abgeben könnte, hätte man hingegen größeren finanziellen Spielraum.

Es wird spannend zu sehen sein, wie sich die On-Off-Beziehung von Özil, Emery und Arsenal entwickelt.

Spätestens, wenn der gebürtige Gelsenkirchner merkt, dass er unter seinem aktuellen Coach nicht mehr zum Einsatz kommt, dürfte er ins Grübeln kommen und sich überlegen, ob es nicht doch klüger wäre, den Verein zu verlassen, um sich noch einmal woanders zu beweisen.

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