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"Metro Exodus" im Test: Überlebenskampf in den Weiten Russlands

Review zu "Metro Exodus" von 4A Games und Deep Silver

Mit Metro Exodus wurde am 15. Februar der dritte Teil der beliebten "Metro"-Reihe veröffentlicht. Aber funktioniert dabei auch das neue offene Setting?

Von Eric Mittmann

Sliema/Kiew - Mit "Metro Exodus" haben Publisher Deep Silver und Entwickler 4A Games am 15. Februar den dritten Teil ihrer beliebten "Metro"-Reihe veröffentlicht. Statt in enge U-Bahn-Tunnel geht es dieses Mal in die Weiten des postapokalyptischen Russland, wo sich der Spieler einmal mehr gegen Mutanten und allerlei anderen Übel behaupten muss. Aber funktioniert das auch?

Deep Silver und 4A Games haben am 15. Februar "Metro Exodus", den dritten Teil der "Metro"-Reihe, veröffentlicht.
Deep Silver und 4A Games haben am 15. Februar "Metro Exodus", den dritten Teil der "Metro"-Reihe, veröffentlicht.

Ich bin bisher einfach nicht mit "Metro" warm geworden. Als Fan von Horror-Titeln, wie "Dead Space", "Resident Evil", "Doom" und "Bioshock" stand das Spiel lange Zeit ganz oben auf meiner To-Do-Liste, zumal ein Teil der Entwickler bereits an einem meiner absoluten Lieblings-Rollenspiele mitgewirkt hat: "S.T.A.L.K.E.R. - Shadow of Chernobyl".

Die Wahrheit sieht allerdings so aus: Ich glaube, ich habe "Metro 2033" zweimal eine Chance gegeben und "Last Light" einmal versucht. Jedes Mal habe ich nach wenigen Minuten aufgegeben. Das Storytelling in den Ladebildschirmen wirkte aufgesetzt, die Ressourcen-Knappheit überforderte mich und dann war da noch die Leuchtleiste an meinem PS4-Controller, die ständig unkontrolliert aufzuleuchten schien und somit jegliche Atmosphäre zunichte machte.

Nun haben Deep Silver und Entwickler 4A Games mit "Metro: Exodus" also Teil Drei der Reihe veröffentlicht und ich hatte Gelegenheit, zusammen mit Artjom, Anna und dem Rest der "Spartaner" den Zug "Aurora" bemannen und ins post-apokalyptische Russland hinausziehen.

Nach zwei Teilen in klaustrophobischen U-Bahn-Tunneln geht es also raus aus der namensgebenden Moskauer Metro. Stattdessen erwarten den Spieler nun vor allem weitläufige Areale, wobei die Umgebungen von der Wolga über die kaspische Wüste bis hin zur Taiga reichen. Zwischendurch wird zwar das eine oder andere Schlauch-Level eingestreut, das die Story vorantreibt und Erinnerungen an die Vorgänger heraufbeschwört.

Den Großteil der Spielzeit verbringt man dieses Mal jedoch im Freien und kann dabei sogar auf Boote, Züge und Autos zugreifen, um die überraschend großen Level zu erkunden. "Metro Exodus" erinnert dadurch oftmals eher an das eingangs erwähnte "S.T.A.L.K.E.R." als an "Metro", ohne dabei jedoch an Spannung zu verlieren.

Review zu "Metro Exodus": "Die Gitarre gibt's erst später!"

An Board des Zuges "Aurora" verlasst Ihr die Moskauer Metro und reist durch das postapokalyptische Russland. Immer wieder verschlägt es Euch dabei in weitläufige Areale.
An Board des Zuges "Aurora" verlasst Ihr die Moskauer Metro und reist durch das postapokalyptische Russland. Immer wieder verschlägt es Euch dabei in weitläufige Areale.

Gerade in den weitläufigen Arealen liegt auch eine der größten Stärken des Spiels, da diese wunderbar detailreich und lebendig gestaltet wurden. Überall finden sich Erinnerungen an die Zeit vor der atomaren Katastrophe, Rudel mutierter Kreaturen ziehen durch die Gegend, Banditen treiben ihr Unwesen und einfache Menschen kämpfen ums Überleben oder gehen einfach ihrem Alltag nach. Hinter nahezu jeder Ecke lassen sich kleine Details und neue Geschichten entdecken. Leere Räume finden sich nur selten.

Dass man davon so viel mitbekommt, liegt unter anderem auch an den Nebenmissionen, die überraschend gekonnt in Spielwelt und Story eingefasst wurden und durch die der Spieler immer wieder zusätzliche Gründe erhält, die Umgebung auch abseits des Hauptweges zu erkunden. Statt langweiliger Checkliste a la "Sammle fünf Gegenstände" muss da mal eine Gitarre aus einem Banditenlager stibitzt werden oder Kasetten-Recorder geben Hinweise auf versteckte Schätze.

Nur hin und wieder wirkt das Storytelling dabei etwas zu geradlinig und fest. Wenn man die Gitarre schon gefunden hat, bevor die dazugehörige Neben- und vor allem Hauptmission losgeht, warum kann man diese dann nicht gleich nach dem Start abgeben? Stattdessen durfte ich die Gitarre einmal durch das halbe Ödland mit mir tragen, dabei eine Fabrik voller Mutanten-Zombies sowie mehrere Banditenlager räumen und einen Riesen-Mutanten-Fisch ausnehmen, nur um sie am Ende in die Hände meines glücklichen Spartaner-Kumpels zu geben.

Das Ganze ist allerdings Meckern auf hohem Niveau, denn abgesehen davon macht die Story absolut nichts falsch. Viel mehr hat man bei "Metro Exodus" angenehmerweise endlich einmal wieder das Gefühl, dass hier die Geschichte vollkommen im Vordergrund steht. Jedes Detail wurde nahtlos darin eingefügt. Die Erzählweise und gerade das Verhalten der Figuren mögen anfangs gewöhnungsbedürftig sein. Man kann aber auch sagen, dass "4A Games" hierbei ihren eigenen Stil gefunden haben und diesem ohne Ausnahmen treu bleiben. Es gibt wahrscheinlich nur noch wenige Titel in der Riege der AAA-Spiele, die sich so etwas trauen.

An dieser Stelle sei noch das Gunplay lobend erwähnt, dass sich durchaus mit so manch anderem AAA-Shooter messen kann. Es ist lange her, dass es so viel Spaß gemacht hat, ein paar Mutanten mit einer Kalaschnikow den Garaus zu machen.

"Metro" in der Kritik: "Wo hab ich nur mein Fernglas?"

Die Gebiete wurden wunderbar detailreich gestaltet und laden immer wieder zum Erkunden ein.
Die Gebiete wurden wunderbar detailreich gestaltet und laden immer wieder zum Erkunden ein.

Neben all dem Lob finden sich jedoch auch Kritikpunkte.

Da wären zum einen die Ladezeiten, die zumindest im Fall der PS4 seeehr lang ausfallen. Natürlich kann es bei der Größe der Gebiete einiges zu laden geben. Sitzt man allerdings mehrere Minuten vor der Konsole und bekommt immer noch einen Lade-Fortschritt von elf Prozent angezeigt, wird die Geduld ziemlich auf die Probe gestellt.

Während Grafik, Sound und Story überzeugen, ist die Steuerung mit dem PS4-Controller in bestimmten Momenten äußerst träge ausgefallen. So wird die Sprint-Funktion oftmals nur verzögert ausgelöst und wenn Mitstreiter etwas durchs Fernglas zeigen wollen, man aber gerade noch dabei ist, dieses zu suchen, ist das auch nicht gerade ein Grund zur Freude.

Die Bewegungen der fliegenden Dämonen-Mutanten wirken gerade in Anbetracht der offenen Welt sehr steif und vor allem die menschlichen Gegner verhalten sich oftmals wenig intelligent, stehen in Kämpfen hin und wieder einfach in der Gegend herum, suchen nur bedingt nach Deckung und entdecken einen im Dunkeln auch mal nicht, obwohl sie schon mit der Taschenlampe in Richtung des Spielers leuchten.

Gleichwohl ist man für derlei Momente auch dankbar, denn der Schwierigkeitsgrad von "Metro Exodus" ist nicht zu verachten und zieht bereits auf der dritten von fünf Stufen ordentlich an, was an dieser Stelle allerdings kein Kritikpunkt ist. Nur so viel sei gesagt: Wer es knifflig haben möchte, hat mit "Metro Exodus" durchaus sein Spaß. Anfänger und Neueinsteiger sollten das Spiel allerdings zunächst auf einem der ersten beiden Schwierigkeitsgrade starten, um die Story wirklich genießen zu können.

Fazit:

Mit "Metro Exodus" ist es "4A Games" gelungen, das Franchise dank einiger Neuerungen gekonnt weiterzuentwickeln. Von den klaustrophobischen Tunneln hat man sich zwar nicht vollständig verabschiedet, die offenen Areale sorgen jedoch für angenehme Abwechslung und Vielfalt und liefern dabei dank postapokalyptischem Setting und Ressourcen-Knappheit ebenso viel Spannung wie die Moskauer Metro. Zwar bieten Gameplay und Gegner-Verhalten hin und wieder Grund zur Kritik, vor allem die grandios erzählte Story und die liebevoll gestaltete Spielwelt lassen jedoch schnell darüber hinwegsehen. Bleibt mir am Ende, nur eine Frage zu stellen: Was hat es mit dem Licht an meinem Controller zu tun, das schon wieder unkontrolliert aufleuchtet!?

Facts:

  • Spiel: "Metro Exodus"
  • Publisher: Deep Silver
  • Genre: First-Person-Shooter/Survival-Horror
  • Erschienen am: 15. Februar 2019
  • Plattformen: PC, PS4, XBoxOne
  • Preis: Etwa 50 bis 60 Euro
Rudel mutierter Kreaturen streifen durch die Gegend, Banditen treiben ihr Unwesen und Menschen gehen ihrem alltäglichen Leben in der Einöde nach. Zum Erkunden könnt ihr sogar auf Fahrzeuge und Boote zurückgreifen.
Rudel mutierter Kreaturen streifen durch die Gegend, Banditen treiben ihr Unwesen und Menschen gehen ihrem alltäglichen Leben in der Einöde nach. Zum Erkunden könnt ihr sogar auf Fahrzeuge und Boote zurückgreifen.
Hin und wieder verschlägt es euch dennoch in schlauchigere Untergrundlevel, die klassischen "Metro"-Horror liefern. Abseits davon sorgt die ständige Ressourcen-Knappheit dafür, dass auch die weitläufigen Areale genug Spannung bieten.
Hin und wieder verschlägt es euch dennoch in schlauchigere Untergrundlevel, die klassischen "Metro"-Horror liefern. Abseits davon sorgt die ständige Ressourcen-Knappheit dafür, dass auch die weitläufigen Areale genug Spannung bieten.
Kritikpunkte lassen sich nur vereinzelt finden. So fallen die Bewegungen der Dämonen etwas steif aus. Vor allem Story und Spielwelt lassen darüber jedoch schnell hinwegsehen.
Kritikpunkte lassen sich nur vereinzelt finden. So fallen die Bewegungen der Dämonen etwas steif aus. Vor allem Story und Spielwelt lassen darüber jedoch schnell hinwegsehen.
"Metro Exodus" erschien am 15. Februar für PC, XBox One und PS4.
"Metro Exodus" erschien am 15. Februar für PC, XBox One und PS4.

Fotos: Deep Silver/Koch Media

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