16-Jährige werfen aus Langeweile Steine auf Busse und zünden Autos an

Erkrath/Mettmann - Zwei 16-Jährige sollen für eine Serie von gefährlichen Steinwürfen auf Busse und eine Reihe von Autobränden im Kreis Mettmann bei Wuppertal verantwortlich sein.

Am 3. Oktober wurde ein Linienbus in Erkrath mit Steinen beworfen.
Am 3. Oktober wurde ein Linienbus in Erkrath mit Steinen beworfen.  © Polizei Mettmann

Die Staatsanwaltschaft will gegen die dringend tatverdächtigen Jugendlichen Haftbefehle erreichen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Wuppertal am Mittwochabend (7. November).

Nach Angaben der Polizei können die Ermittler den beiden 16-Jährigen zehn gezielte Steinwürfe auf Busse des Nahverkehrsunternehmens Rheinbahn in Erkrath-Hochdahl sowie einen Steinwurf auf einen Bus in Hilden nachweisen.

Außerdem werden den beiden Erkrathern neun Pkw-Brände von Anfang Oktober bis Anfang November zur Last gelegt.

Bereits am 3. Oktober gerieten die Beiden ins Visier der Ermittler, weil Polizisten sie nach Steinwürfen auf einen fahrenden Linienbus in Erkrath in Tatortnähe entdeckten. Nach einem Autobrand am 3. November in Erkrath seien sie ebenfalls in Tatortnähe angetroffen worden.

Nach ihrer Festnahme am Dienstag hätten sie Taten zugegeben. Die Tatverdächtigen gaben laut Polizei an, aus Langeweile gehandelt zu haben.

Den Steinwurf auf einen Bus der Linie 741, bei dem am 10. Oktober eine Frau verletzt wurde (TAG24 berichtete), habe man den Jugendlichen bislang nicht nachweisen können. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.

Über den Ausgang des Termins beim Haftrichter will die zuständige Wuppertaler Staatsanwaltschaft an diesem Donnerstag informieren.

Bereits da waren die beiden 16-Jährigen in das Visier der Ermittler geraten.
Bereits da waren die beiden 16-Jährigen in das Visier der Ermittler geraten.  © Polizei Mettmann

Titelfoto: Polizei Mettmann

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