Horrorfund: Mindestens 12 zerstückelte Leichen in 33 Plastiksäcken entdeckt

Mexiko - Es war ein Horroranblick, dem Ermittler im mexikanischen Guadalajara ausgesetzt waren. Sie entdeckten am vergangenen Wochenende ganze 33 Plastiksäcken auf einem Privatgrundstück in der Nähe eines Bauernhofes.

Auf diesem Grundstück wurden die 33 Plastiksäcken gefunden.
Auf diesem Grundstück wurden die 33 Plastiksäcken gefunden.  © Screenshot/Twitter/notigdl

Als sie diese öffneten, bestätigte sich ein schrecklicher Verdacht: in den Tüten fanden sich zig Leichenteile.

Und damit begann ein ganz finsteres Puzzle. Denn Forensiker sind nun damit beschäftigt die abgehackten Knochen zu identifizieren und Menschen zuzuordnen.

Was die Ermittler bereits sagen können: es handelt sich um mindestens 12 Personen, die ganz offenbar getötet wurden und ihre Leichen anschließend zerstückelt und in den Plastiktüten entsorgt wurden.

Wie Daily Mail berichtet, müssen 19 weitere Säcke noch untersucht werden. Daher gehen die Ermittler davon aus, dass es weitere Todesopfer geben wird.

Die Staatsanwaltschaft von Jalisco teile bereits am Mittwoch mit, dass sieben Männer und fünf Frauen identifiziert worden sind.

Auf die Spur der versteckten Säcke kam die Polizei erst, nachdem sie einige Tage zuvor aus einem angrenzenden Lagerhaus acht Personen gerettet und 15 Verdächtige verhaftet hatten.

Die Region um Guadalajara ist seit Jahren dafür bekannt, dass Leichen zerstückelt und illegal entsorgt werden. Das geht vor allem auf die heftigen Kämpfe der Drogenkartelle zurück. Die Banden nutzen oft Gruben, um dort die Opfer ihrer Kämpfe zu verscharren.

Erst im September wurden 41 Leichen identifiziert, nachdem ihre Knochen in 119 Beuteln in einem Brunnen in der Nähe von Guadalajara gefunden worden.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0