Nach Skandal-Stripshow auf Abiball: Jetzt wehrt sich Micaela Schäfer

Berlin - Das lässt sie nicht auf sich sitzen! Dass sie mit ihrer Stripshow auf einem österreichischen Abiball für einen solchen Skandal gesorgt haben soll, kann Micaela Schäfer absolut nicht nachvollziehen.

Micaela Schäfer (35) sorgt gerade mit einem Nackt-Auftritt auf einem österreichischen Abiball für einen echten Skandal.
Micaela Schäfer (35) sorgt gerade mit einem Nackt-Auftritt auf einem österreichischen Abiball für einen echten Skandal.

Aber nochmal von vorn: Für den diesjährigen Maturaball der HTL Wels hatte das Ballkomitee die 35-Jährige als Showact gebucht - allerdings ohne Absprache mit der Schulleitung (TAG24 berichtete). Diese bekam erst durch einen später auf Facebook geposteten Videoclip Wind von der Sache und fand die Aktion alles andere als lustig.

"Ich habe damit keine Freude. Das habe ich auch dem Ballkomitee gesagt", erklärte Schulleiter Geigl gegenüber den Oberösterreichischen Nachrichten. "Wir wollen als Höhere Technische Lehranstalt das Frauenbild nicht auf Sexualität reduzieren: Frauen sind die zukünftigen Techniker." Er werde mit dem Ballkomitee sprechen und dieses strikt anweisen, "dass so etwas nicht mehr vorkommen darf!"

Aussagen, die La Mica zum Toben bringen. "Die Empörung des Direktors kann ich genauso wenig nachvollziehen wie die Behauptung, das Zeigen der Brust würde eine Frau auf Sex reduzieren. Besonders, wenn diese Aussage von einem Mann kommt", ärgerte sich die Nacktschnecke im RTL-Interview.

Micaela Schäfer kritisiert Aussagen des Schulleiters

Die Nacktschnecke kann die ganze Aufregung überhaupt nicht verstehen.
Die Nacktschnecke kann die ganze Aufregung überhaupt nicht verstehen.  © Instagram/Micaela Schäfer

"Gerade von jemandem, der die 'Technikerinnen von morgen' ausbilden möchte, der die Frau als gleichberechtigt und frei in ihren Entscheidungen anerkennt, hätte ich eine andere Reaktion erwartet", fährt sie fort.

Und verteidigt sich: "Wenn schon keine Aufgeschlossenheit gegenüber der Ausdrucksform der Nacktkunst, dann zumindest Verständnis dafür, dass ich mich im Umgang mit meinem Körper frei entscheide und mich nicht von gestrigen oder gesellschaftlich diktierten Frauenbildern leiten lasse."

Die Schüler jedenfalls hatten großen Spaß am schlüpfrigen Auftritt der zeigefreudigen Berlinerin. "Wir wollten vor allem polarisieren", erklärte der Leiter des Komitees, Benjamin Bansal, die Situation.

Er selbst habe sich Micaela Schäfers Nackt-Show jedoch nicht angeschaut: "Er entspricht ja nicht unbedingt meinen persönlichen Moralvorstellungen."

Am Ende zählte für die Schüler eben einfach das Motto "Sex sells". Und diesem dürfte Micaela auf jeden Fall gerecht geworden sein!

Titelfoto: Instagram/Micaela Schäfer


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