Mega-Klage um Jackson-Film: Wird die Missbrauchs-Enthüllung noch gestoppt?

Los Angeles - Michael Jacksons (†50) Nachlassverwalter wollen um jeden Preis verhindern, dass der Name des King of Pop weiter durch den Dreck gezogen wird.

Sänger Michael Jacksons (†50) Name soll auf keinen Fall in den Dreck gezogen werden.
Sänger Michael Jacksons (†50) Name soll auf keinen Fall in den Dreck gezogen werden.  © DPA

Mit einer Klage versuchen sie deshalb, den TV-Sender HBO daran zu hindern, die Dokumentation über alte Missbrauchsvorwürfe gegen den verstorbenen Popstar am 3. und 4. März auszustrahlen.

In "Leaving Neverland" erzählen Choreograf Wade Robson (36) und James Safechuck (40) sowie deren Familien, wie Jackson die beiden im Kindesalter angeblich sexuell missbraucht haben soll.

Die Doku hatte beim Sundance Filmfestival in Utah Premiere gefeiert und dort vor allem Michaels Tochter Paris (20) zutiefst erschüttert. Nach der Doku habe sie laut "Sun" einen kompletten Zusammenbruch erlitten.

Die Vorwürfe gegen ihren Vater seien einfach zu viel für sie gewesen. Jacksons Nachlassverwalter fordern laut "Variety" in ihrer Klage nun ein Schlichtungsverfahren und pochen auf einen Schadenersatz von mehr als 100 Millionen Dollar (88 Millionen Euro).

Doch der Sender des Time-Warner-Konzerns zeigt sich unbeeindruckt: "Unsere Pläne haben sich nicht geändert", zitiert das Branchenblatt einen HBO-Sprecher. "Wir wollen den Film allen zugänglich machen, sodass sich jeder sein eigenes Urteil bilden kann."

Titelfoto: DPA

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