Biathlet Rösch selbstkritisch: "So brauche ich nicht antreten!"

Altenberg - "Es gibt noch viel zu tun", gestand Michael Rösch. Der für Belgien startende Altenberger Skijäger will in der kommenden Saison wieder bessere Resultate einfahren als im Olympia-Winter.

Michael Rösch (35) hadert mit seinen Schießleistungen.
Michael Rösch (35) hadert mit seinen Schießleistungen.  © Lutz Hentschel

Aber mit seinen Rennen auf Skirollern ist der 35-Jährige nicht wirklich happy... "Ob bei der Sommer-WM in Nove Mesto oder bei den DM-Rennen, das Schießen lief nicht, wie ich es mir vorstelle. Es waren zu viele Fehler", räumt der Staffel-Olympiasieger von 2006 ein.

"Damit brauche ich im Weltcup nicht antreten." Dass sein linkes Auge eine Wassereinlagerung hatte, die im Nachgang operativ in Göttingen entfernt werden musste, hatte nichts mit seiner Treffer-Leistung zu tun. "Zum Zielen nehme ich das rechte", so der Mann, der vor 14 Jahren sein Weltcup-Debüt gab.

Die Ursache könnte eine andere sein: "Ich habe zuletzt viele intensive Trainingseinheiten gemacht." Bis auf die letzten Rennen in Oberhof, wo er von Benedikt Doll im Langlauf-Rennen 1:27 Minuten (30 Sekunden auf Olympiasieger Arnd Peiffer) aufgebrummt bekam, ging's läuferisch gar nicht so schlecht.

"Es ist aber auch klar, dass ich nicht jedes Rennen in Top-Zeiten laufen werde", ahnt Rösch. "Jetzt geht's erstmal in die Skihalle nach Oberhof, im November nach Skandinavien."

Dort holt er sich den letzten Schliff für den Saison-Auftakt Ende November im slowenischen Pokljuka.