Versteckt unter Lkw-Aufliegern: Polizei erwischt Migranten auf Güterzügen

Wieder versteckten sich Migranten unter Lkw-Aufliegern.
Wieder versteckten sich Migranten unter Lkw-Aufliegern.  © Bundespolizei

Raubling/Rosenheim - Obwohl sich die Kontrollen mehren, erwischen die Bundespolizisten immer wieder Migranten auf einer verbotenen und zugleich lebensgefährlichen Reise. Die Ausländer verstecken sich auf Güterzügen, um so nach Deutschland zu gelangen.

Am Donnerstagmorgen entdeckten Polizeibeamte zwei Personen, die sich hinter den Rädern eines auf dem Zug geladenen Lkws verbargen. Dabei handelte es sich um zwei Kinder!

Die 14 Jahre alte Somalierin und der 15-jährige Eritreer waren sich der Gefahren dieser Fahrt scheinbar gar nicht bewusst.

Das Mädchen konnte kaum noch laufen und musste wegen Schmerzen medizinisch versorgt werden. Danach wurden beide Teenager in die Obhut des Jugendamts übergeben.

Einige Stunden später erwischte die Polizei elf Migranten, die auf einem Güterzug von Verona nach München unterwegs waren. Dabei handelte es sich um 11 Männer zwischen 15 und 37 Jahren, die überwiegend aus Niger, Mali und von der Elfenbeinküste stammten.

Zu grenzpolizeilichen Maßnahmen wurden die Flüchtlinge zur Dienststelle der Rosenheimer Bundespolizei gebracht. Zehn davon mussten das Land inzwischen schon wieder verlassen.


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