Migrationsanteil gestiegen: So viele Berliner haben ausländische Wurzeln

Berlin – Dass der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund in der Hauptstadt höher ist als in den allermeisten anderen Regionen des Landes, ist hinlänglich bekannt. Nun liegen offizielle Zahlen vor, wie viele es tatsächlich sind.

Der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund in Berlin liegt bei etwa einem Drittel. (Symbolbild)
Der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund in Berlin liegt bei etwa einem Drittel. (Symbolbild)  © maridav / 123rf

Von insgesamt etwa 3,77 Millionen Einwohnern hatten 2019 circa 1,32 Millionen ausländische Wurzeln. Das entspricht also mehr als jedem Dritten. Dem Amt für Statistik zufolge stieg der Anteil von einem Viertel auf ein Drittel innerhalb einer Dekade.

Um die 543.000 dieser rund 1,3 Millionen Personen sind in Besitz eines deutschen Passes, die übrigen 777.000 zählen als Ausländer.

417.000 sind EU-Bürger. Polnisch, türkisch und arabisch sind die meisten ausländischen Abstammungen.

In Mitte (dazu zählen auch Wedding und Gesundbrunnen) hat sogar mehr als jeder Zweite einen Migrationshintergrund, in Neukölln ist es etwas weniger als jeder Zweite.

Je weiter außerhalb der Stadtteil liegt, desto deutscher ist die Bevölkerung. In Treptow-Köpenick ist der Anteil mit nur 17 Prozent am niedrigsten.

In Mitte ist der Anteil besonders hoch. (Symbolbild)
In Mitte ist der Anteil besonders hoch. (Symbolbild)  © Gestur Leo Gislason / 123RF

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