Aufatmen! Krebskranke Mila darf Wunschliste vorerst weiter abarbeiten

Darf wieder strahlen: Der bösartige Tumor in Milas Kopf hat sich erheblich verkleinert.
Darf wieder strahlen: Der bösartige Tumor in Milas Kopf hat sich erheblich verkleinert.

Leipzig - Hurra, Mila hat wieder Grund zum Lachen. Die niedliche Fünfjährige war am Montagnachmittag zur Nachkontrolle im Leipziger Uniklinikum und hat gute Nachrichten für alle Unterstützer und Freunde der Familie.

Im Mai wurde ein bösartiger Tumor in Milas Kopf diagnostiziert. Der zuständige Arzt prophezeite dem Kind noch etwa ein Jahr, bevor es den Kampf gegen den Krebs verlieren würde. Bringt die Chemotherapie zusammen mit dem Einsatz von Methadon das Blatt nun zum Wenden?

Fakt ist: Mila geht es sehr viel besser, als noch im Mai. Sie kann wieder selbstständig ein paar Schritte laufen und auch das Sprechen funktioniert besser als noch vor wenigen Wochen. Ihr Gesundheitszustand ermöglichte es der Familie sogar, gemeinsam Aktivitäten zu unternehmen, die auf Milas Wunschzettel ganz weit oben gestanden hatten.

So war Familie Hinterthür gemeinsam mit den beiden Töchtern Mila und Leni im Disneyland Paris. Im Serengeti Park konnten die Mädchen die Tiere dank des Wünschewagens hautnah erleben. Ein besonderes Highlight war das Streicheln der Affen. Doch ein Gedanke ließ den Leipzigern keine Ruhe: Was, wenn die Therapie nicht angeschlagen hat?

Einer der größten Wünsche der kleinen Mila ging vergangene Woche in Erfüllung: Familie Hinterthür besuchte Disneyland.
Einer der größten Wünsche der kleinen Mila ging vergangene Woche in Erfüllung: Familie Hinterthür besuchte Disneyland.

Am Montag dann endlich: Aufatmen! Der Tumor hat sich verkleinert und ist nur noch etwa halb so groß.

"Ob nun das Methadon zusätzlich geholfen hat, wissen wir nicht, aber wir setzen weiterhin große Hoffnung darein", heißt es auf der offiziellen Facebook-Seite von Mila Superstar.

Dieses Ergebnis ermöglicht Milas Familie einen gemeinsamen Urlaub im Harz. Nächste Woche fahren die Hinterthürs nach Köln und erkundigen sich dort nach einer Immuntherapie für ihr kleines, krankes Mädchen. Auch die nächste Chemo steht bald wieder an.

Wer Milas Familie dabei helfen will, dem krebskranken Mädchen noch ein paar Wünsche zu erfüllen, der findet hier einen Link zu der Spenden-Seite. Die Fünfjährige möchte unbedingt noch Achterbahn fahren und einen Elefanten streicheln, bevor der Tumor eventuell wieder die Oberhand über ihr Leben erlangt. Ihre Eltern allein können ihrer Tochter jedoch nicht alle Wünsche erfüllen, da beide ihre Jobs aufgaben, um sich ganztägig um ihren kleinen Schatz kümmern zu können.

Milas Familie fasst die Situation ganz treffend zusammen: "Der Krebs hat ja keine Ahnung, mit wem er sich angelegt hat! Wir werden dem Mistding keine Ruhe lassen!"


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