Chinesen haben sich entschieden! Milliarden-Coup für Autoland Sachsen

Wirtschaftsminister Martin Dulig (43, SPD) hatte gute Nachrichten bei der Lausitzkonferenz. (Symbolbild)
Wirtschaftsminister Martin Dulig (43, SPD) hatte gute Nachrichten bei der Lausitzkonferenz. (Symbolbild)  © Holm Helis

Rothenburg - Spektakuläre Ansiedlung in der Oberlausitz! Der chinesische Automobil-Zulieferer Beijing WKW Automotive will 1,13 Milliarden Euro am Flugplatz in Rothenburg investierten.

Dort sollen künftig Premium-Elektrofahrzeuge hergestellt werden. Dies verkündete Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (43, SPD) am Mittwoch bei der Lausitzkonferenz in Hoyerswerda: „Das börsennotierte Unternehmen war seit Wochen in Deutschland unterwegs und hat sich nun für das Autoland Sachsen entschieden.“

Mehr als 1000 Arbeitsplätze sollen entstehen. Geplant ist die Produktion von E-Fahrzeugen für den europäischen Markt. Dulig bezeichnete die angekündigte Investition als Hoffnungszeichen für eine Region im Umbruch.

„Ich bin Optimist. In der kommenden Woche soll das deutsche Unternehmen gegründet werden. Als Staatsregierung wollen wir diese Industrieansiedlung unterstützen“, so Dulig.

Sachsen habe sehr gute Erfahrungen mit chinesischen Partnern gemacht. Sachsen konnte sich laut Staatskanzlei im Wettbewerb mit anderen Standorten im Süden Deutschlands, Thüringen und Sachsen-Anhalt durchsetzen.

Der Bau der Fabrik werde mithelfen, den Strukturwandel in der Lausitz zu befördern, so Ministerpräsident Stanislaw Tillich (58, CDU).


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0