Milliarden-Schock! Dresdens Schulen brauchen viel mehr Geld

Hat ein Milliarden-Euro-Problem: Bildungsbürgermeister Hartmut Vorjohann (54, CDU).
Hat ein Milliarden-Euro-Problem: Bildungsbürgermeister Hartmut Vorjohann (54, CDU).  © Ove Landgraf

Dresden - Wie gewonnen so zerronnen. Am Montag noch freute sich Finanzbürgermeister Peter Lames (53, SPD) über millionenschwere Mehreinnahmen. Doch das Geld ist bereits durch Bildungsbürgermeister Hartmut Vorjohann (54, CDU) wieder verplant. Mehr noch: Den Dresdner Schulen droht ein Milliarden-Schock.

Auf unglaubliche 1.067.597.000 Euro summieren sich mittlerweile "die noch ausstehenden Investitionsnotwendigkeiten" an den Schulen der Landeshauptstadt. Das ergab jetzt eine ratsinterne Beschlusskontrolle.

So kosten alleine die im Schulnetzplan beschlossenen Neubauten fast 150 Millionen Euro. Um den über 50 Millionen Euro teuren Schulstandort Freiberger Straße zu bezahlen, fehlen beispielsweise 30,6 Millionen Euro. Für den Schulstandort Boxberger Straße fehlen 3 Millionen Euro.

Das Gymnasium Klotzsche muss dringend neu gebaut werden - 17,7 Millionen Euro sind nicht gesichert. Obendrauf kommen 143,5 Millionen Euro für sanierungsbedürftige Sporthallen, 142,2 Millionen Euro für Bestandssanierugen und Erweiterungen und so fort.

"Der Investitionsbedarf ist noch deutlich höher, als bisher veranschlagt. Nicht zuletzt gibt es einen sträflich vernachlässigten Bedarf bei den Schulsporthallen. 36 Schulen benötigen dringend Ersatzneubau oder Sanierung der Turnhalle", so Bildungsexpertin Dana Frohwieser (41, SPD).

Auch der Neubau des Gymnasiums Klotzsche ist noch nicht finanziell gesichert.
Auch der Neubau des Gymnasiums Klotzsche ist noch nicht finanziell gesichert.  © Ove Landgraf

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