215 Millionen Daten geraubt! Bist DU auch gehackt worden?

Potsdam - Weltweit sind 2015 nach Angaben des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) weniger Sicherheitslücken gemeldet worden. Aber: Die Zahl richtig schwerer Lücken sei der Analyse zufolge allerdings gestiegen.

Die Forscher des HPI werteten mehr als 215 Millionen geraubte Identitätsdaten aus, die in den letzten Jahren von Cyberkriminellen auf speziellen Plattformen veröffentlicht worden waren. Allein 2015 waren es 35 Millionen Daten - geklaut etwa beim Datingportal Ashley Madison, aber auch bei Skype, Twitter und anderen Online-Plattformen.

Bei den geraubten Daten stehen laut HPI Passwörter deutlich an der Spitze. Es folgen Vor- und Zunamen, Telefonnummern und - mit weitem Abstand - Kreditkartendaten. Das Institut verweist auf sein «Identity Leak Checker» auf dem jeder überprüfen könne, ob seine persönlichen Daten betroffen seien.

Hier kannst Du checken, ob Du schon betroffen bist oder warst.

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Auf dieser Seite kannst Du testen, ob Du betroffen bist.
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Vorsicht ist weiterhin geboten! Um Schwachstellen zu beseitigen, müssen Software, Browser und Betriebssystem auf aktuellem Stand sein. Insgesamt ermittelten die Forscher in diesem Jahr über 5350 Schwachstellen, 2014 waren es noch rund 7200.

Das Institut sammelt in einer Datenbank alle wesentlichen Informationen über Software-Sicherheitslücken und Probleme.

Sicherheitsexperten raten seit Langem zu komplexeren Passwörtern, doch bei Internetnutzern sind unsichere Zahlen- und Buchstabenreihe weiterhin beliebt. "Unangefochten weltweit auf Platz eins liegt leider nach wie vor die Zahlenreihe 123456, obwohl automatische Cracker solche simplen Passwörter als erstes und blitzschnell ermitteln", sagte der Direktor des Hasso-Plattner-Instituts (HPI), Christoph Meinel, am Mittwoch.

Fotos: imago, PR/Hasso-Plattner-Instituts (HPI)


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