Fährt bald der Winterdienst auf unseren Radwegen?

Sommer wie Winter: Der Elberadweg ist eine beliebte Strecke für Radfahrer.
Sommer wie Winter: Der Elberadweg ist eine beliebte Strecke für Radfahrer.

Von Dirk Hein

Dresden - Mehr Geld für Radler, Bäume, DVB und Kultur: Die Grünen haben auf ihrem Stadtparteitag die Weichen für die zweite Halbzeit der Ratsmehrheit von Rot-Rot-Grün gestellt.

Was die Partei innerhalb der seit August 2014 bestehenden Kooperation bis Ende 2019 noch alles erreichen will, steht seit letztem Wochenende fest: An erster Stelle soll mehr Geld in den Radverkehr investiert werden.

Pro Dresdner sollen zukünftig jedes Jahr 5 Euro in Radverkehrsprojekte investiert werden.

Mit diesen jährlich 2,7 Millionen Euro, die sich über Fördermittel auf bis zu zehn Millionen erhöhen könnten, soll neben dem Ausbau des Netzes auch Winterdienst für wichtige Rad-Routen bezahlt werden.

Wenn die Pläne umgesetzt werden, können in Zukunft wichtige Radwege auch im Winter benutzt gefahrenlos werden.
Wenn die Pläne umgesetzt werden, können in Zukunft wichtige Radwege auch im Winter benutzt gefahrenlos werden.

Weitere Bestandteile des 17-Punkte-Planes:

2,5 Millionen Euro pro Jahr für Fußwege, mehr Grün in der Innenstadt, Weiterplanung des Straßenbahnprojektes Johannstadt-Plauen, mehr Geld für Kulturprojekte, Schutzrecht für zehn Prozent der kommunalen Dresdner Wälder und vieles mehr.

„Wir wollen und können das durchsetzen - und zwar ohne die Schuldenfreiheit zu gefährden“, so Grünen-Chef Michael Schmelich (61).

Nach dem Rücktritt von Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (49, Grüne) als Parteichefin wurde zudem Susanne Krause (33) als deren Nachfolgerin gewählt.

Foto: Petra Hornig, imago/stock[&]people


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