Dieser Vierjährige kämpft um sein Leben, weil er kleine Magnete verschluckte

Milwaukee - Wer selber Kinder hat, weiß genau, wie schnell es geht, dass die Kleinen mal eines ihrer Spielzeuge in den Mund nehmen.

Der Junge erholt sich von seinem Eingriff im Krankenhaus.
Der Junge erholt sich von seinem Eingriff im Krankenhaus.  © Screenshot Facebook Jennifer White

Im schlimmsten Fall verschlucken die ahnungslosen Kinder dann sogar etwas. In den meisten Fällen bleibt das weitestgehend ohne Folgen. Ganz anders sieht das allerdings bei dem kleinen Beck White aus Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin aus.

Wie "tmj4.com" berichtet, spielte Beck mit magnetischen Spielzeugen. Diese beliebten Utensilien lassen sich ganz einfach mit anderen Teilen kombinieren. Die Kinder können daraus zum Beispiel Spielzeugautos bauen.

Der Vierjährige jedoch brach eines der Teile auf und entdeckte den Inhalt darin. 13 kleine Magneten steckten im Inneren des Spielzeugs. Und Beck nahm sie in den Mund und verschluckte sie.

Die Mutter des Jungen bemerkte von der ganzen Sache zunächst nichts. Bis ihr Sohn plötzlich die Symptome einer Grippe zeigte. Allerdings mit einem ungewöhnlichen Zusatz: Das Erbrochene ihres Kindes war dunkel. „In diesem Moment wusste ich, dass etwas nicht stimmt“, sagte die Mutter in einem Interview.

Sofort brachte sie Beck in ein Krankenhaus. Dort erkannten die Ärzte sofort den Ernst der Lage. Sie mussten eine Notoperation in die Wege leiten.

Den Inhalt von so einem Magnetspielzeug verschluckte der kleine Beck.
Den Inhalt von so einem Magnetspielzeug verschluckte der kleine Beck.  © Screenshot Facebook Jennifer White

In einem Facebook-Post erzählt die Mutter von den dramatischen Stunden nach der furchtbaren Diagnose: „Sie mussten einen Teil seines Dickdarms, Darms und seines Blinddarms herausnehmen. Die Magnete haben Löcher in seinen Eingeweiden verursacht und eine Infektion ausgelöst.“

Die Löcher entstanden durch die magnetische Anziehung der Teilchen. Die Chirurgen griffen wohl gerade noch rechtzeitig ein, denn solche Teile können durchaus auch zum Tod führen.

Doch Beck blieb stark und kämpfte. Und befindet sich inzwischen auf dem Weg der Besserung!

In einem weiteren Post schreibt die Mutter, dass der Vierjährige sich inzwischen ganz gut von seinem Eingriff erholt hat. Sie bittet allerdings darum, dass ihr Sohn auch weiterhin in den Gebeten der Menschen eingeschlossen wird.

Ihr ursprünglicher Post wurde über 366.000 Mal auf Facebook geteilt. Und das, obwohl sie die Geschichte eigentlich nicht über das Internet teilen wollte. Sie erhofft sich allerdings damit, dass sie somit andere Eltern warnen kann.

„Ich fühle mich schuldig und will das nicht posten, aber kein anderes Kind soll das erleiden müssen.“

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