19-Jähriger zerrt Schülerin in Keller und vergewaltigt sie

Die 16-Jährige soll wohl ein Zufallsopfer gewesen sein. (Symbolbild)
Die 16-Jährige soll wohl ein Zufallsopfer gewesen sein. (Symbolbild)  © 123RF

Minden - Eine 16-Jährige war im Mai 2017 zur falschen Zeit am falschen Ort. Denn als der heute 20-jährige Soumah A. sie überfiel, war sie wohl ein reines Zufallsopfer, wie vorm Landgericht Bielefeld herauskam.

Gegen 18.20 Uhr am 12. Mai war die Schülerin unterwegs, als sie von dem Zuwanderer aus Guinea erst angesprochen und dann überwältigt wurde (TAG24 berichtete).

Er drückte sie gegen eine Hauswand, dann zerrte der damals 19-Jährige sie in den Eingang eines Mehrfamilienhauses, um sie schließlich in einem dortigen Kellerraum zu vergewaltigen.

Bis heute leidet die 16-Jährige an dem Martyrium, das sie durchlitt. Irgendwie gelang es der Schülerin, sich aus ihrer Notsituation zu befreien. Sie zeigte die abscheuliche Tat bei der Polizei an.

Schnell konnte der Flüchtling in seiner Wohnung ausfindig gemacht und festgenommen werden. Seit Mai saß der 20-Jährige in Untersuchungshaft.

Das Landgericht Bielefeld verurteilte den Täter wegen Vergewaltigung und vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Jugendstrafe von fünf Jahren, wie das Westfalen-Blatt berichtet. Vor der Tat habe er Drogen genommen, sagte er aus.

Wird das Urteil rechtskräftig, könne Soumah A. abgeschoben werden, wenn er die Hälfte seiner Strafe abgesessen hat. In Guinea soll der 20-Jährige bereits wegen Diebstählen verurteilt worden sein.

2015 kam er über das Mittelmeer nach Europa. Er soll drogensüchtig und schon mehrfach wegen aggressiven Verhaltens gegenüber Behördenmitarbeitern und Mitbewohnern in Asylbewerberunterkünften aufgefallen sein, heißt es.

Als er im Herforder Knast saß, rastete er dermaßen aus, dass er seine Zelle zerstörte und sämtliche Wände mit Kot beschmierte.

Titelfoto: 123RF


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