Zehnjähriges Schulkind von Rentner mit Pistole bedroht

Der Junge (10) war auf dem Weg von der Schule nach Hause. Er soll wohl zu laut gewesen sein. (Symbolbild)
Der Junge (10) war auf dem Weg von der Schule nach Hause. Er soll wohl zu laut gewesen sein. (Symbolbild)

Porta Westfalica - Für einen zehnjährigen Jungen war es am Montag bis zum Mittag ein ganz normaler Schultag. Doch auf dem Heimweg wurde er plötzlich von einem Rentner (70) angepöbelt und später mit einer Pistole bedroht.

Die Mutter des Jungen hatte sich am Montagnachmittag bei den Beamten gemeldet. Gemeinsam berichteten sie den Polizisten, dass der Mann den Zehnährigen zunächst beleidigt habe, als dieser zur Mittagszeit von der Schule nach Hause gekommen sei.

Als der Junge sich später mit anderen Kindern vor dem Haus aufgehalten habe, soll der 70-Jährige erneut am Fenster seiner Wohnung aufgetaucht sein und sich lautstark über die spielenden Kinder beschwert haben. Dabei soll er mit der Waffe hantiert haben.

Als die Polizisten den älteren Herren zur Rede stellten, gab dieser an, sich lautstark über den Lärm der Kinder geärgert zu haben. Dabei habe er auch eine Luftdruckwaffe in der Hand gehabt. Damit habe er aber auf niemanden gezielt. Zudem sei sein Fenster geschlossen gewesen, so der 70-Jährige.

Die Gaspistole und weitere gleichartige Waffen, darunter auch ein Luftgewehr, sowie Munition stellten die Beamten sicher. Zuvor hatte ein Richter die Durchsuchung der Wohnung angeordnet.


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