Mindestens acht Tote und viele Verletzte bei Erdbeben in der Türkei

Istanbul/Teheran (Türkei/Iran) - Bei einem Erdbeben der Stärke 5,9 im Osten der Türkei im Grenzgebiet zum Iran sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen.

Ein Mann trägt einen verletzten Jungen zu einem Krankenwagen, nachdem ein Erdbeben Dörfer in der Provinz Van schwer erschüttert hat.
Ein Mann trägt einen verletzten Jungen zu einem Krankenwagen, nachdem ein Erdbeben Dörfer in der Provinz Van schwer erschüttert hat.  © dpa/AP/IHA/-

Weitere 21 Menschen seien verletzt worden, sagte der türkische Innenminister Suleyman Soylu (50) am Sonntag der staatlichen Nachrichtenagentur "Anadolu".

Am stärksten betroffen sei die Stadt Van, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz.

In weiteren vier Dörfern der Region suchten Rettungsmannschaften mit Suchhunden noch nach möglichen Verschütteten, sagte Soylu weiter.

Der staatliche TV-Sender "TRT" zeigte Bilder eingestürzter Gebäude in dem Ort Ozpinar.

Die Region liegt etwa 250 Kilometer von der Grenze zum Iran entfernt. Auch dort bebte die Erde. In der Provinz West-Aserbaidschan wurden in dem Dorf Ghatur etwa 30 Menschen verletzt, wie das iranische Fernsehen berichtete.

Von Todesopfern war dort jedoch zunächst nichts bekannt.

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